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Radiologie

Behandlungsschwerpunkt minimal-invasive Diagnostik und Therapie

Bei unklaren Organveränderungen können wir in örtlicher Betäubung mit speziellen Entnahmenadeln aus nahezu jeder Organregion kleine Gewebestücke zur Diagnosestellung entnehmen (Biopsie). Hierbei verwenden wir zur Steuerung das Bild gebende Verfahren, welches die Veränderung am besten zeigt (in der Regel Ultraschall oder Computertomographie). Auf diese Weise können wir auch Eiter- oder andere Flüssigkeitsansammlungen entleeren, ohne dass eine Operation erforderlich ist (sogenannte Drainageeinlagen).

Bestimmte Formen der Durchblutungsstörung erfordern es, dass der sogenannte „Gefäßnerv“ (Sympathikus) ausgeschaltet wird (sogenannte Sympathikolyse). Dies erfolgt mit Hilfe der Computertomographie durch Injektion von Alkohol um den Gefäßnerven herum. Bis vor einigen Jahren war dies nur über eine Operation möglich.

In Kooperation mit der Frauenklinik bieten wir auch die Verödung von gutartigen Knoten in der Gebärmutter an (Uterusmyomembolisation, UFE). Derartige Knoten der Gebärmutter verursachen Beschwerden in Form von Schmerzen und Blutungsstörungen. Damit entfällt die operative Entfernung der Gebärmutter.

Krampfadern des Hodensackes (Varikozelen), die Schmerzen und Unfruchtbarkeit verursachen können, werden meist operativ behandelt. Mit Hilfe der minimal-invasiven Katheterverfahren können wir diese Erkrankung ambulant ohne Operation in örtlicher Betäubung nahezu schmerzfrei behandeln. Dabei wird über die Leiste ein ca. 1mm dicker Katheter eingeführt und die Krampfader „verklebt“ (Sklerosierungsbehandlung, Varikozelenembolisation). Dieses Verfahren wird ambulant nahezu schmerzfrei und mit sehr hoher Erfolgsrate durchgeführt. Nach einer Voruntersuchung mittels Ultraschall einige Tage vor dem Eingriff werden Sie vormittags behandelt und können wenigen Stunden später wieder nach Hause gehen.

Bei der sogenannten Thermoablation werden Tumormetastasen in Organen, insbesondere der Leber, durch Ultraschall- oder CT- gesteuerte Einbringung von Spezialnadeln auf über 50°C erhitzt, so dass die Tumorgewebe absterben. Die Erhitzung des Gewebes erfolgt über eine elektromagnetische Hochfrequenz oder eine Lasersonde.

Behandlungsspektrum im Überblick

  • Punktionen unklarer Veränderungen zur Gewebegewinnung
  • Punktion und Ableitung von Abszessen, Ergüssen
  • Ausschaltung von „Gefäßnerven“ bei Durchblutungsstörungen (Sympathikolyse)
  • Embolisation von Uterusmyomen (UFE)
  • Embolisation von Krampfadern des Hodens (Varikozelenembolisation)
  • Verödung von Organmetastasen (Thermoablation)
  • Periradikuläre Therapie

Dr. Klaus Graeber

Kommissarischer Chefarzt
Dr. med. Klaus Graeber

klaus.graeber@imland.de

 

Heike Jerzembeck
Chefarztsekretärin

Tel 04331 200-6001
Fax 04331 200-6010
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