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Neurochirurgie

Schwerpunkte Kopf

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Erkrankungen des Schädelinneren werden häufig als besonders bedrohlich wahrgenommen. Tatsächlich gibt es eine Vielzahl ganz unterschiedlicher Krankheiten mit verschiedenen Auswirkungen.
Eine genaue Untersuchung und die gezielte Diagnostik sind die Grundlage einer guten, persönlichen Beratung. Zu unserem Leistungsspektrum in diesem Bereich gehören unter anderem:

undefined Hydrocephalus (Wasserkopf)  
Unter einem Hydrocephalus versteht man eine Gruppe von Erkrankungen, bei denen es zu einem Aufstau von Hirnwasser kommt. Gründe für einen Hydrocephalus sind zum Beispiel eine stattgehabte Blutung, eine Meningitits oder eine Fehlbildung. 

Immer häufiger kommt auch der sogenannte Normaldruckhydrocephalus vor. Diesen diagnostizieren wir in Zusammenarbeit mit den Kollegen der Klinik für Neurologie. Die Ursache beheben wir endoskopisch ("Schlüssellochchirurgie") durch eine Operation in den Hirnkammern oder durch die Ableitung des aufgestauten Hirnwassers. Hierzu legen wir einen Hirnwassershunt der neuesten Generation an. Die Valve („Ventil“) kann dabei durch die Haut verstellt werden, ohne eine erneute Operation durchführen zu müssen. Regelmäßige Kontrolluntersuchungen erfolgen in unserer Ambulanz.

undefined Tumoren   
Tumoren im oder am Kopf können ihren Ursprung im Knochen (Metastasen, seltene primäre Knochentumoren), im Bereich der Hirnhaut (Meningeome) und des Gehirns (z.B. Gliome oder Metastasen) haben. Es gibt sehr viele verschiedene Tumorarten mit unterschiedlichen Behandlungsmöglichkeiten.  Prof. Stark ist ausgewiesener Spezialist in diesem Bereich und hat 2010 als einer der ersten in Deutschland die spezielle Weiterbildung „neurochirurgische Tumorerkrankungen“ der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie erworben. In der Neurochirurgie der imland Klinik stehen uns alle etablierten Möglichkeiten zur operativen Behandlung von Tumoren des Schädels zur Verfügung. Diese  reichen von der computergestützten Nadelbiopsie (stereotaktische Neurochirurgie) bis zur offenen, mikrochirurgischen Operation unter Verwendung von Fluoreszenzverfahren. Zusätzlich zur Mikrochirurgie ermöglicht uns die computergestützte Neuronavigation, den Tumor auf dem zuvor errechneten Weg zielgenau zu erreichen und dabei möglichst wenig Gewebe zu irritieren.

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Neuroendokrinologie
Hypophysenadenome gehören zu einer Gruppe gutartiger Tumoren und stellen eine relativ häufige Erkrankung dar. Die Hypophyse ist eine haselnussgroße Hormondrüse, die an der Unterseite des Gehirns liegt. Aufgrund ihrer hohen Bedeutung für die Hormonproduktion und ihrer Lage direkt an der Schädelbasis bedürfen Hypophysenadenome einer besonderen Betrachtung. Wir bieten die operative Versorgung der Tumoren vorzugsweise über den schonenden transnasalen Zugang, bei Bedarf aber auch über eine Schädelöffnung oder kombiniert an. Es besteht eine enge Anbindung an ein endokrinologisches Zentrum.

 

 

 

Gefäßfehlbildungen
Angeborene Gefäßfehlbildungen im Schädelinneren können aufgrund ihrer Art und Lage zu Beschwerden führen. Eine mögliche Komplikation sind Hirnblutungen.

Aufgrund der Vielzahl unterschiedlicher solcher Veränderungen ist eine gezielte Diagnostik und Beratung notwendig. Neben der Befundkontrolle kommen grundsätzlich operative und interventionelle angiographische Verfahren zur Anwendung.

Die folgenden Gefäßveränderungen werden bei uns behandelt:

  • Kavernome (=kapilläre Angiome)
    Kavernome sind beerenartige Fehlbildungen, die typischerweise zu Blutungen und/oder führen. Sie treten nicht selten mehrfach auf; neben dem Gehirn kann auch das Rückenmark betroffen sein. Die Therapie ist, sofern notwendig, operativ.
  • Arterio-venöse Malformationen (AVM)
    Diese wichtigen, Fehlbildungen führen häufig zu Blutungen, Krampfanfällen und Kopfschmerzen, seltener zu neurologischen Ausfallerscheinungen. In AVMs besteht ein direkter Blutfluss von zuführende (arterielle) in abführende (venöse) Blutgefäße mit einem hohen Innendruck. Die Therapie ist operativ, interventionell oder kombiniert.

Die folgenden Gefäßveränderungen bedürfen in der Regel keiner speziellen Therapie, auch diesbezüglich beraten wir Sie aber gern:

  • Venöse Anomalien = deep venous anomalies
  • Hereditäre Teleangiektasien 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Prof. Dr. med. Andreas M. Stark Ltd. Arzt der Klinik

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Heike Syhre
Sekretariat

Tel 04331 200-4501
Fax 04331 200-4510
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Terminvereinbarung

Neurochirurgie Rendsburg und
Neurochirurgie Eckernförde

Tel 04331 200-4501
Mo - Do 7:30 - 15:00 Uhr
Fr 7:30 - 13.00 Uhr

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