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Klinik für Intensivmedizin

Qualitätsindikatoren

Die beste Therapie für unsere Patienten benötigt optimale Prozesse und Strukturen

Menschen versorgen Menschen

Es sollte überall selbstverständlich sein, ist es aber leider nicht. Für eine hochwertige Patientenversorgung benötigt man hoch qualifiziertes und spezialisiertes Personal in ausreichender Zahl. Für die Intensivmedizin sind hierfür Standards  in den Leitlinien der Deutschen interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) vorgegeben. Für uns ist die Einhaltung dieser Standards eine Selbstverständlichkeit!

Intensivexperten in allen Berufsgruppen

Die Intensivstationen werden durch eine eigenes Team rund um die Uhr betreut. Die Ärzte und Pflegekräfte sind ausschließlich für die Versorgung der Patienten auf der Intensivstation zuständig. Zu jeder Zeit an jedem Tag ist zudem ein ausgebildeter Intensivmediziner und Oberarzt im Dienst für die Patienten da.

Simulator-Training

In unserem Intensiv-Simulator trainieren alle Berufsgruppen miteinander schwierige Situationen, um für alle Notfälle gerüstet zu sein. Jeder Mitarbeiter wird einmal im Jahr im Simulator auf Notfallmaßnahmen trainiert.  Die Kurse werden mindestens einmal im Monat durchgeführt .

Hygiene

Die Hygiene im Krankenhaus kommt auf der Intensivstation eine besondere Bedeutung zu. Vieles ist für Sie nicht sichtbar. Einige Dinge sind Ihnen vielleicht auch schon aufgefallen. So tragen wir auf der Intensivstation keine weißen Kittel. Auch tragen wir an den Armen keinen Schmuck oder Armbanduhren. Hierdurch wäre die Händedesinfektion beeinträchtigt. Die Händedesinfektionen überwachen wir über die Erfassung des Verbrauchs an Desinfektionsmittel in diesem Bereich (Desinfektionsmittelverbrauch). Dieses ist ein Hauptindikator der Deutschen interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) für die Qualität der Hygiene auf Intensivstationen. Alle Patienten der Intensivstation werden auf multiresistente Erreger regelmäßig untersucht (Screening). Dieses sind nur wenige Beispiele für eine Vielzahl an Maßnahmen im Bereich Hygiene in der Intensivmedizin.  

Optimierter Einsatz von Antibiotika

Um eine optimale Behandlung von lebensbedrohlichen Infektionen (Sepsis) durchzuführen setzten wir auf den Intensivstationen ein sogenanntes ABS-Team (Antibiotic Stewardship) ein. Gemeinsam mit den behandelnden Ärzten wird dann die beste Therapie für unsere Patienten gefunden. Der Antibiotikaverbrauch in der Intensivmedizin wird dabei eng kontrolliert (Monitoring) um die Therapiestandards immer aktuell zu gewährleisten und anzupassen.

Blutsparende Intensivstation

Wir wissen heute, dass mit der Gabe von Fremdblut (Blutkonserven) Risiken verbunden sind. Die Vermeidung von Blutverlusten ist  daher besonders wichtig. Ein wichtiger Baustein hierbei ist die Minimierung der notwendigen Blutentnahmen auf der Intensivstation. Bei uns finden Blutentnahmen standardisiert statt, um zusätzliche Abnahmen zu verhindern. Wir verwenden hierzu besondere Abnahmesysteme, die eine verlustfreie Abnahme ermöglichen und wir verwenden besonders kleine Röhrchen für die Untersuchungen. Mit diesen Maßnahmen ist es uns gelungen, die benötigten Blutmengen erheblich zu reduzieren, ohne auf wichtige Blutwerte zu verzichten.

Interne Audits

Die selbstgesteckten Qualitätsziele werden durch interne Begehungen regelmäßig überprüft. Diese unabhängige Kontrolle durch den unabhängigen „Blick von außen“ auf die Stationen ist besonders gut geeignet, noch weiteres Verbesserungspotential zu finden.


imland Klinik Rendsburg

Lilienstr. 20-28
24768 Rendsburg

Tel. 04331 200-0