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27.02.2018

Seltenen Erkrankungen auf der Spur: Nerventumore unter der Haut

Um auf seltene Krankheiten aufmerksam zu machen, findet am 28. Februar 2018 zu elften Mal ein Aktionstag statt.

Erstes Anzeichen ist häufig eine Schwellung unter der Haut. Die Erhebung entlang der Nervenbahnen reagiert empfindlich auf Druck oder macht sich durch ein Kribbeln oder gar Lähmungserscheinungen bemerkbar. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um gutartige Tumore der Nervenscheide, die den Nerv umgibt und schützt. Der Mediziner spricht in diesem Fall von sogenannten „Schwannomen“ oder „Neurofibromen“. Letztgenannte treten insbesondere bei der seltenen Erbkrankheit „Neurofibromatose“, auch „von-Recklinghausen-Krankheit“ genannt, auf. Betroffene sollten Wucherungen so schnell wie möglich von einem Arzt begutachten lassen.

Denn es gibt neben gutartigen Tumoren der peripheren Nervenscheide auch maligne, also bösartige, periphere Nervenscheidentumore (MPNST). „Ein solcher Tumor bildet sich aus den Hüllen der peripheren Nerven, also den Nerven, die außerhalb des Gehirns und Rückenmarks liegen und den gesamten Körper durchziehen“, erklärt Prof. Dr. Andreas M. Stark, Leitender Arzt der Neurochirurgie an der imland Klinik Rendsburg. „Dieser Tumor kann damit an jeder Stelle des Körpers entstehen, weil unser Körper überall mit Nerven durchzogen ist. In den meisten Fällen entsteht er am Rumpf, aber er wächst auch an den Extremitäten und an Kopf und Hals“, fügt er hinzu. Die Wachstumsgeschwindigkeit dieses Tumors kann sehr unterschiedlich sein und muss nicht gleichmäßig verlaufen. Er ist sehr bösartig und bildet häufig Metastasen oder wächst nach dem Entfernen an gleicher Stelle nach.

Tumore peripherer Nerven lassen sich mit der Magnetresonanztomographie (MRT), bei Knochenbeteiligung zusätzlich mit der Computertomographie (CT) erkennen. In Spezialfällen, wie der Erbkrankheit Neurofibromatose, kommt es zur Anwendung der Positronen-Emissions-Tomografie (PET). Dabei werden mithilfe winziger radioaktiv markierter Teilchen und einer speziellen PET-Kamera Stoffwechselvorgänge im Inneren des Körpers sichtbar gemacht. Eine sichere Unterscheidung von gut- und bösartigen Tumoren ist dadurch allerdings nicht möglich. Aufschluss über die tatsächliche Natur des Tumors gibt den Experten die feingewebliche Untersuchung des bei einer Operation entnommenen Materials, Biopsie genannt. „Damit ist die Operation der entscheidende Schritt, um eine sichere Diagnose zu stellen“, erklärt Professor Stark.


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