Klinik Rendsburg Presse-Informationen Presse-Informationen Tue, 25 Sep 2018 01:54:51 +0200 Zend_Feed_Writer 1.12.1 (http://framework.zend.com) http://rendsburg.imland.de/presse_informationen Aktuelle Studie bestätigt die Philosophie des Gelenkzentrums Eckernförde Mon, 16 Jul 2018 13:35:52 +0200 http://rendsburg.imland.de/presse_informationen/aid/3706 http://rendsburg.imland.de/presse_informationen/aid/3706 Es wurden für Deutschland sowohl große regionale Unterschiede in der Häufigkeit der Durchführung dieser Operation festgestellt, wie auch ein deutlicher Anstieg dieser Operation bei Patienten unter 60 Jahren. Erklärt werden diese Veränderungen zum einen dadurch, dass im deutschen Gesundheitssystem teilweise falsche finanzielle Anreize für operative Behandlungen gesetzt werden und konservative Behandlungen von Verschleißerkrankungen des Bewegungsapparates im ambulanten Bereich kaum noch vergütet werden. „Dies ist eine Entwicklung, die auch wir im Gelenkzentrum Eckernförde in den letzten Jahren beobachten konnten“, so Chefarzt Dr. Steffen Oehme. „Wir haben uns die umfassende Beratung unserer Patienten als zentralen Punkt in unser Leitbild geschrieben. Dabei erleben wir immer häufiger, dass wir Patienten bei Arthrose zu konservativen Therapiemaßnahmen raten, dann aber von den behandelnden niedergelassenen Kollegen die Rückmeldung kommt, dass solche Behandlungen auf Grund begrenzter Budgets nur sehr eingeschränkt noch möglich sind“, so Oehme weiter. Dabei ist es gerade für noch jüngere Patienten von großer Bedeutung, zumindest den Versuch zu unternehmen, durch nicht operative Behandlungen einen Gelenkersatz noch hinauszuzögern. Eine weitere Schlussfolgerung der aktuellen Bertelsmann Studie betrifft die qualitativen und quantitativen Anforderungen, die an Kliniken gestellt werden, die heute Kniegelenkersatz durchführen. Die Kliniken sollten auf solche Operationen spezialisiert sein und dies auch durch entsprechende Zertifikate wie z.B. das EndoCert Siegel der Fachgesellschaft nachweisen. Weiterhin sollten die Mindestmengen für solche Operationen von bisher 50 Operationen pro Jahr und Klinik deutlich erhöht werden. Das Gelenkzentrum Eckernförde ist eines von nur drei Endoprothetikzentren der Maximalversorgung in Schleswig Holstein und erfüllt damit den höchsten Standard von EndoCert. Mit jährlich über 1200 Endoprothesenoperationen liegen die Fallzahlen um ein mehrfaches über den Mindestmengen. „Wir sehen uns durch die aktuelle Studie der Bertelsmann Stiftung in der Philosophie der Abteilung mehr als bestätigt“, erklärt Dr. Oehme weiter. „Unsere Patienten erhalten zunächst eine ausführliche Beratung, gerade auch über Alternativen zu einer Endoprothesenoperation und nur ein kleiner Teil der Patienten bekommt bei der ersten Vorstellung gleich einen Operationstermin. Sollte im weiteren Verlauf doch noch eine Operation erforderlich werden, so können wir hier in Eckernförde den höchsten von den Fachgesellschaften geforderten Standard und überdurchschnittlich erfahrene Operateure anbieten“, so Oehme abschließend.

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KiTa Neuwerk zu Besuch in der imland Klinik Rendsburg Tue, 29 May 2018 00:00:00 +0200 http://rendsburg.imland.de/presse_informationen/aid/3690 http://rendsburg.imland.de/presse_informationen/aid/3690 Unter Anleitung von Arne Kelm, Assistenzarzt der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, lernten die Kinder die Einschätzung und Behandlung einfacher Wunden und die Benutzung von Pflastern und Wundverbänden, es wurden ebenfalls kindgerechte Röntgenbilder angeschaut und Gipsschienen angelegt und so bei den Lütten die Angst vorm etwaigen Krankenhausbesuch abgebaut.

Das absolute Highlight war sicherlich der überraschende Besuch des imland Maskottchens R.E.I.K., der sich gleich persönlich von den erlernten „Pflasterkünsten“ der Kinder überzeugen konnte. Zum Abschluss gab es für jedes Kind eine Kinderverbands-Tasche, damit die kleinen und größeren Blessuren des Alltags gleich“ fachmännisch“ versorgt werden können ….

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Schmerzfrei in die Badesaison starten Wed, 25 Apr 2018 00:00:00 +0200 http://rendsburg.imland.de/presse_informationen/aid/3677 http://rendsburg.imland.de/presse_informationen/aid/3677 Die Temperaturen steigen und läuten schon bald die Badesaison ein. Dann wird es wieder voll in Schwimmbädern und Badeseen, denn Schwimmen gehört zu den beliebtesten Sportarten der Deutschen: Fast 11% der Bevölkerung springen regelmäßig ins kühle Nass, in den Sommermonaten geht sogar jeder Dritte ins Schwimmbad. Nicht umsonst gilt der Wassersport als besonders gesund: Der Wasserdruck entlastet das Herz und stärkt das Kreislaufsystem, die Verletzungsgefahr ist gering und Bewegung im Wasser schont die Gelenke. Tatsächlich muss man gerade beim Schwimmen jedoch darauf achten, die Bewegungsabläufe richtig auszuführen und die Gelenke nicht zu überlasten. Besonders die Schultern werden beim Freistil-, Rücken-, Kraul- oder Schmetterlingsschwimmen stark beansprucht. Daher spricht der Volksmund auch von einer „Schwimmerschulter“. 

Die Überlastung hängt mit dem Aufbau des Schultergelenks zusammen. Es besteht aus drei Knochen: Schulterblatt, Schüsselbein und Oberarmknochen. Verbunden werden diese durch das Kugelgelenk, das in der Schultergelenkpfanne sitzt. Vier Muskeln, auch Rotatorenmanschette genannt, sorgen dafür, dass die Kugel an der richtigen Stelle bleibt. Dadurch wird das Schultergelenk extrem beweglich – jedoch auch anfällig für Verletzungen. 

Häufigster Auslöser für Schulterschmerzen bei Schwimmern ist das sogenannte "Impingementsyndrom“. Bei ausgiebigem Schwimmtraining werden die Brustmuskeln, die für eine Innenrotation der Schulter zuständig sind, trainiert und verkürzen sich entsprechend. Ihre Gegenspieler, in diesem Fall die Schulterblattmuskeln, verkümmern hingegen durch zu geringe Beanspruchung. „Durch dieses Ungleichgewicht kann es vorkommen, dass der Oberarmkopf in der Schultergelenkpfanne in eine schiefe Position gezogen wird und bei entsprechender Bewegung für eine Reizung und Entzündung der Sehnen sorgt“, erklärt Dr. Steffen Oehme, Chefarzt des Gelenkzentrums sowie der Orthopädie und Unfallchirurgie an der imland Klinik Eckernförde, und fügt hinzu: „Die Schulter ist leider der Schwachpunkt eines jeden Schwimmers.“ Mit einer Dehnung der beanspruchten Muskeln und gezieltem Krafttraining lässt sich diesen Beschwerden jedoch meist entgegenwirken. 

Doch nicht immer hat das Ausgleichstraining Erfolg: Treten dennoch Schmerzen auf, sollten Betroffene unbedingt einen Arzt aufsuchen. Dabei gilt: Je früher die Behandlung beginnt, desto größer sind die Erfolgschancen. Generell unterscheiden Mediziner bei Schultererkrankungen zwischen drei Phasen. Zunächst kommt es durch Überbeanspruchung zu einer Prellung und Schwellung der Rotatorenmanschette. Dumpfe Schmerzen im Schultergelenk sind die Folge. In der Regel lassen sich die Symptome durch Ruhe und entzündungshemmende Medikamente lindern. Ohne Behandlung kann es jedoch zu einer Entzündung und Verdickung der Sehnen kommen, wodurch die Schmerzen stärker und auch in Ruhephasen deutlich spürbar werden. Die Betroffenen erhalten meist Kortisonspritzen und eine physiotherapeutische Behandlung. Dr. Oehme erläutert: „Konservative physiotherapeutische Übungen können zu einer besseren Zentrierung des Oberarmkopfes im Gelenk führen und damit den Verschleiß im Schultergelenk verlangsamen“. 

Vor allem bei älteren Patienten ist die Behandlung jedoch nicht immer erfolgreich. Im schlimmsten Fall können die Sehnen bei zu starker Belastung reißen und das gesamte Gelenk beschädigt werden. „Sind weder eine konservative Therapie noch eine Rekonstruktion des Gelenks möglich, kann nur noch ein operativer Eingriff Abhilfe schaffen“, erklärt Dr. Oehme. „Dabei wird In einer etwa einstündigen Operation ein künstliches Schultergelenk eingesetzt. Nach etwa 12 Wochen sind die Patienten meist wieder fit und können ihre Schulter beschwerdefrei bewegen“, fügt er hinzu. Um das künstliche Gelenk zu schonen, sollten ruckartige oder kraftausübende Sportarten wie Handball oder Volleyball vermieden werden. Gleichförmige Schwimmbewegungen wie beim Brustschwimmen sind jedoch ohne weiteres möglich, sodass auch Menschen mit künstlichem Schultergelenk von den Vorzügen der beliebten Sportart profitieren und sich im Sommer abkühlen können.

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Neues Gesundheitsportal Gesund imLand online Wed, 18 Apr 2018 00:00:00 +0200 http://rendsburg.imland.de/presse_informationen/aid/3673 http://rendsburg.imland.de/presse_informationen/aid/3673 Auch das Patientenmagazin „Gesund imLand – Ihr Gesundheitsmagazin zwischen Kanal und Küste“ mit einer Auflage von 10.000 Stück ist online verfügbar.

Die neue Homepage ist eigenständig und klar getrennt von der Klinik-Website www.imland.de, dabei wird auch Wert auf die Einbindung lokaler Partner aus dem Gesundheitswesen gelegt, wie zum Beispiel der Förderverein, Selbsthilfegruppen und Fachgesellschaften.

Ziel ist es, die Internetpräsenz der imland Kliniken noch sichtbarer zu machen, mit  spannenden Themen rund um das Thema Gesundheit.

www.gesundimland.de

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Grippewelle zwingt zur Beschränkung auf Notfallbehandlung Wed, 14 Mar 2018 00:00:00 +0100 http://rendsburg.imland.de/presse_informationen/aid/3650 http://rendsburg.imland.de/presse_informationen/aid/3650  

„Wir haben heute für die imland Klinik Rendsburg beschließen müssen, die Behandlung von Patienten in wichtigen Funktionsbereichen und insbesondere im OP nur noch auf vordringliche Notfälle und Patienten mit schweren Erkrankungen zu beschränken", teilt der Geschäftsführer Dr. Hans-Markus Johannsen mit.

Beide Kliniken sind seit mehreren Wochen voll belegt und kämpfen täglich mit einer sehr hohen Anzahl von Flurbetten. Ursächlich hierfür sind die vielen Aufnahmen von Patienten mit Grippe und anderen Infekten. Dies führt dazu, dass die internistischen Fachabteilungen überbelegt sind und Betten der chirurgischen Fachabteilungen benötigen. Zugleich sind die Intensivplätze zurzeit weitgehend belegt was zusätzlich die OP-Möglichkeiten einschränkt.

Leider sind auch viele Mitarbeiter von der mittlerweile seit Wochen andauernden Grippewelle betroffen und fallen deutlich länger als sonst aus. „Aus diesen Gründen werden wir das OP-Programm bis Ostern deutlich reduzieren und vordringlich auf Notfalloperationen beschränken müssen", so Petra Struve, Ärztliche Direktorin der imland Kliniken.

Für manche Patienten bedeutet dies bereits eine mehrmalige Verschiebung eines geplanten Eingriffs. „Wir bedauern hierzu gezwungen zu sein, bitten zugleich aber um Verständnis", so Dr. Johannsen weiter.

Die Maßnahmen sind aus Sicht der Klinikleitung zurzeit unabdingbar, um die Notfallversorgung weiter durchgängig zu gewährleisten.

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Seltenen Erkrankungen auf der Spur: Nerventumore unter der Haut Tue, 27 Feb 2018 00:00:00 +0100 http://rendsburg.imland.de/presse_informationen/aid/3643 http://rendsburg.imland.de/presse_informationen/aid/3643 Erstes Anzeichen ist häufig eine Schwellung unter der Haut. Die Erhebung entlang der Nervenbahnen reagiert empfindlich auf Druck oder macht sich durch ein Kribbeln oder gar Lähmungserscheinungen bemerkbar. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um gutartige Tumore der Nervenscheide, die den Nerv umgibt und schützt. Der Mediziner spricht in diesem Fall von sogenannten „Schwannomen“ oder „Neurofibromen“. Letztgenannte treten insbesondere bei der seltenen Erbkrankheit „Neurofibromatose“, auch „von-Recklinghausen-Krankheit“ genannt, auf. Betroffene sollten Wucherungen so schnell wie möglich von einem Arzt begutachten lassen.

Denn es gibt neben gutartigen Tumoren der peripheren Nervenscheide auch maligne, also bösartige, periphere Nervenscheidentumore (MPNST). „Ein solcher Tumor bildet sich aus den Hüllen der peripheren Nerven, also den Nerven, die außerhalb des Gehirns und Rückenmarks liegen und den gesamten Körper durchziehen“, erklärt Prof. Dr. Andreas M. Stark, Leitender Arzt der Neurochirurgie an der imland Klinik Rendsburg. „Dieser Tumor kann damit an jeder Stelle des Körpers entstehen, weil unser Körper überall mit Nerven durchzogen ist. In den meisten Fällen entsteht er am Rumpf, aber er wächst auch an den Extremitäten und an Kopf und Hals“, fügt er hinzu. Die Wachstumsgeschwindigkeit dieses Tumors kann sehr unterschiedlich sein und muss nicht gleichmäßig verlaufen. Er ist sehr bösartig und bildet häufig Metastasen oder wächst nach dem Entfernen an gleicher Stelle nach.

Tumore peripherer Nerven lassen sich mit der Magnetresonanztomographie (MRT), bei Knochenbeteiligung zusätzlich mit der Computertomographie (CT) erkennen. In Spezialfällen, wie der Erbkrankheit Neurofibromatose, kommt es zur Anwendung der Positronen-Emissions-Tomografie (PET). Dabei werden mithilfe winziger radioaktiv markierter Teilchen und einer speziellen PET-Kamera Stoffwechselvorgänge im Inneren des Körpers sichtbar gemacht. Eine sichere Unterscheidung von gut- und bösartigen Tumoren ist dadurch allerdings nicht möglich. Aufschluss über die tatsächliche Natur des Tumors gibt den Experten die feingewebliche Untersuchung des bei einer Operation entnommenen Materials, Biopsie genannt. „Damit ist die Operation der entscheidende Schritt, um eine sichere Diagnose zu stellen“, erklärt Professor Stark.

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Ambulante Hospizdienste im Krankenhaus Tue, 13 Feb 2018 00:00:00 +0100 http://rendsburg.imland.de/presse_informationen/aid/3629 http://rendsburg.imland.de/presse_informationen/aid/3629 undefined

Freuen sich über die Kooperation: Dr. Hans-Markus Johannsen (Geschäftsführer imland Kliniken, links), Jill Bachmann (stellv. Pflegedirektorin, Mitte) sowie die Mitarbeiter der Hospizdienste.

 

Die Diagnose einer unheilbaren Krankheit bringt häufig Sorgen und Ängste mit sich. Betroffene und deren Angehörige sind verunsichert: Wie soll es weitergehen, was kann ich noch tun?

Über die Pflegekräfte der imland Kliniken können die Patienten oder deren Angehörige nun Kontakt zu den ambulanten Hospizdiensten aufnehmen. Die Mitarbeiter der Hospizdienste besuchen und beraten die Betroffenen vor Ort und nehmen sich Zeit für Fragen und Wünsche.

 

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imland Klinik Rendsburg: Neue Röntgenanlage für die Urologie Thu, 01 Feb 2018 00:00:00 +0100 http://rendsburg.imland.de/presse_informationen/aid/3622 http://rendsburg.imland.de/presse_informationen/aid/3622 Ergonomischer Röntgenarbeitsplatz minimiert Risiken für Patienten

Die Klinik für Urologie der imland Klinik Rendsburg hat die neue Röntgenanlage Anfang November in Betrieb genommen. Patienten sowie Ärzte und Pfleger profitieren von der Modernisierung, da der urologische Röntgenarbeitsplatz ergonomisch ausgestattet ist. Die Patienten können während der Untersuchung nun problemlos von beiden Seiten erreicht werden, sodass ein Umlagern während der Behandlung nicht mehr nötig ist und sich die Narkosezeiten deutlich verringern. Auch die Komplikationsgefahr ist durch das bequeme Aufsteigen und die gute Lagerungsmöglichkeit minimiert.

 

Termingerechte Behandlungen und geringe Strahlenbelastung

Ein weiterer Vorteil der Investition zeigt sich in der möglichst geringen Strahlenbelastung. Außerdem können sich die Patienten auf termingerechte Behandlungen freuen, da gelegentliche technikbedingte Ausfälle wie beim Vorgängermodell nun der Vergangenheit angehören. „Die neue Röntgenanlage bildet das Herzstück unserer Abteilung. Sie ist unabdingbar, um eine kompetente und zuverlässige Diagnostik durchzuführen“, betont Dr. Andreas Bannowsky, Chefarzt der Klinik für Urologie. Dazu trägt unter anderem ein in das Gerät integrierter Monitor bei, der die Darstellung des Röntgenbildes neben dem Endoskopie-Bild anzeigt und die Diagnose somit vereinfacht.  

 

Schonende Behandlung verschiedener urologischer Krankheiten

Benötigt wird die Anlage vor allem für die sogenannten endourologische Untersuchungen. Darunter versteht man Eingriffe über die Harnröhre. Die Experten können so, ohne äußeren Schnitt, verschiedene urologische Krankheiten der Prostata, Blase und des oberen Harntraktes sehr schonend erkennen und behandeln. Darüber hinaus kommt der neue Röntgenarbeitsplatz bei speziellen Blasenfunktionsuntersuchungen, der neurologischen Diagnostik und Inkontinenzdiagnostik zum Einsatz.

 

Zertifiziertes Prostatakrebszentrum bietet fachliche Kompetenz

Insgesamt werden jährlich etwas mehr als 1500 Eingriffe an der Klinik für Urologie der imland Klinik Rendsburg stationär und ambulant durchgeführt. Gemeinsam mit der Abteilung für Strahlentherapie und Nuklearmedizin bildet die Klinik für Urologie unter Leitung von Dr. Bannowsky zudem das zertifizierte Prostatakrebszentrum.

 

Kontakt

imland Klinik Rendsburg
Klinik für Urologie
Priv.-Doz. Dr. Andreas Bannowsky
Lilienstr. 20-28
24768 Rendsburg

Tel. 04331 200-3301 (Sekretariat)

 

 

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2. Wundsymposium der imland Klinik Thu, 25 Jan 2018 00:00:00 +0100 http://rendsburg.imland.de/presse_informationen/aid/3618 http://rendsburg.imland.de/presse_informationen/aid/3618 Zum 2. Wundsymposium am 24.01.2018 hatten sich im Rendsburger ConventGarten über 90 Teilnehmer eingefunden, um sich im Rahmen einer ärztlich-pflegerischen Fortbildung  zum Thema optimale Wundbehandlung zu informieren. In diesem Jahr stand das Ulcus cruris venosum, das Unterschenkelgeschwür durch Venenerkrankungen im Mittelpunkt. „Das Thema Wundbehandlung ist so extrem wichtig, weil es zu massiven Einschränkungen der Lebensqualität führt, wenn ein Patient chronisch offene Wunden hat“, erklärt Dr. Markus Siggelkow, Chefarzt Gefäß- und Thoraxchirurgie an der imland Klinik Rendsburg, der als wissenschaftlicher Leiter gemeinsam mit weiteren Wundexperten die Veranstaltung initiierte. Das Wundsymposium wird bewusst sektorenübergreifend angelegt, d. h. neben niedergelassenen Ärzten waren speziell die Pflegedienste in der Region angesprochen. „Neben dem Fortbildungsaspekt für die ambulant tätigen Kollegen und die Pflegedienste ist die gemeinsame Diskussion zum Thema und die Bildung von Netzwerken für eine bessere Patientenversorgung unser wichtigstes Ziel“, so Dr. Siggelkow. Die Veranstaltungsreihe erhält so großen Zuspruch, dass es auch im nächsten Jahr das 3. imland Wundsymposium mit einem Thema rund um die Wundbehandlung geben wird.

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Familiale Pflege – Wertvolle Tipps vom Pflegetrainer Fri, 12 Jan 2018 00:00:00 +0100 http://rendsburg.imland.de/presse_informationen/aid/3606 http://rendsburg.imland.de/presse_informationen/aid/3606 Die Angebote im Rahmen der „Familialen Pflege„ richten sich an alle Angehörigen und können - unabhängig von der jeweiligen Krankenkasse – in Anspruch genommen werden.

Schon während des Krankenhausaufenthaltes erhalten Angehörige Informationen, wie der Übergang zwischen Krankenhaus und Pflege zu Hause einfacher und sanfter gestaltet werden kann. Wie bette, wasche und versorge ich den zu pflegenden Menschen? Oft sind es die kleinen Handgriffe, die im Alltag große Erleichterungen bringen. Um den individuellen Bedarf zu ermitteln werden gemeinsam mit Pflegetrainern Lösungen für den Pflegealltag entwickelt, um den Übergang in die häusliche Versorgung sicherzustellen. Es werden Fragen, Wünsche und Bedürfnisse auf die eigene Situation abgestimmt und geklärt. Die Trainings sollen die pflegenden Familien unterstützen, ihre Kompetenzen zu erweitern. Das Pflegetraining kann bereits am Krankenbett oder später bis zu 6 Wochen nach der Entlassung aus dem Krankenhaus in der häuslichen Umgebung stattfinden. Diese Sicherheit für die Angehörigen sowie Pflegebedürftigen bieten eine gute und solide Grundlage respektive Vorbereitung auf die zukünftige Situation.

Familien haben die Möglichkeit, sich zu jeder Zeit mit der Pflegetrainerin zusammenzusetzen und individuelle Bedenken und Sorgen zu besprechen. Durch die Erfahrung der Pflegetrainerin kann die Pflegesituation in der Familie erörtert und bearbeitet werden. Somit kann ein gut funktionierendes Netzwerk rund um den Pflegebedürftigen aufgebaut werden. 

Pflegekurse für Angehörige

Ein Pflegekurs findet in drei Blöcken a 3,5 Stunden statt. Der Inhalt der Kurse entwickelt sich unter anderem nach dem jeweiligen Bedarf. „Sie erlernen Handgriffe, Pflegetechniken und erhalten Infos zu Hilfsmitteln, denn auch Helfer brauchen Hilfe“ sagt Pflegetrainerin Katrin Krakuhn. „Auch der Austausch untereinander hilft den Angehörigen, mit der Situation zu Recht zu kommen.

An jedem 1. Donnerstag im Monat findet in der imland Klinik Rendsburg und an jedem zweiten Mittwoch eines Monats in der imland Klinik Eckernförde ab 14.30Uhr ein Gesprächskreis statt. In einer Vorstellungsrunde können die Teilnehmer ihre persönliche Situation schildern und besprechen, ihre Ängste und Sorgen teilen und über ihre individuelle Pflegesituation sprechen. Wir freuen uns über interessierte Teilnehmer in unseren Gesprächskreisen.  Jeder ist herzlich willkommen, unabhängig, ob der Interessierte einen Angehörigen im Übergang in die Häuslichkeit betreut oder ein Angehöriger im Krankenhaus weilt.

Im gemeinsamen Austausch in Gesprächskreisen kann der Übergang vom Krankenhaus in die häusliche Pflege optimiert und eine Zufriedenheit aller Beteiligten gewährleistet werden“ so Krakuhn.

Ferner bietet die imland Klinik Demenzkurse für Angehörige an. In den Kursen lernen die Angehörigen und Betroffenen, was genau Demenz ist und entwickeln ein Verständnis für die Erkrankung. Wie erkennt man die ersten Anzeichen, wann wird ein Arzt konsultiert, welche Beschäftigungsangebote für Demenzerkrankte gibt es, wie lernt man

Gelassenheit und übt Geduld und kann Überforderungen vermeiden. Respekt vor allen Helfern, die die Kraft und Geduld aufbringen, ihre Angehörigen zu Hause pflegen.  Die Kurse sollen vermitteln, wie Helfern vieles erleichtert werden kann und wie diese lernen, auch mal an sich selbst zu denken.

Wir möchten Ihr Wegweiser sein; bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

RD Katrin Krakuhn 04331  200-9713
ECK Merle Schreiber 04351 882-1250

familiale.pflege@imland.de

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Gelenkzentrum der imland Klinik Eckernförde erneut ausgezeichnet Mon, 11 Dec 2017 00:00:00 +0100 http://rendsburg.imland.de/presse_informationen/aid/3426 http://rendsburg.imland.de/presse_informationen/aid/3426  

In der vergangenen Woche fand das zweite Überwachungsaudit des zertifizierten Gelenkzentrums der imland Klinik Eckernförde statt. Die Prüfer bestätigten Chefarzt Dr. Steffen Oehme und seinem Team, dass weiterhin alle Anforderungen für ein Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung erfüllt seien. Im Abschlussbericht wurde betont, dass Patienten, die sich für eine Gelenkoperation in Eckernförde entscheiden, besonders in Hinblick auf bestehende internistisch-kardiologische Begleiterkrankungen einen überdurchschnittlich hohen Standard erwarten können. Hintergrund ist, dass die Gelenkexperten auf die kollegiale Zusammenarbeit mit den anderen Fachbereichen der imland Klinik Eckernförde zurückgreifen können. Zudem prüften die Auditoren bestehende Abläufe sowohl für Erstoperationen als auch für hochkomplexe Wechseloperationen am Hüft-, Knie- oder Schultergelenk mit positivem Ergebnis. Besonders stolz ist Chefarzt Dr. Oehme, dass die Auditoren seiner Klinik ein sehr gutes Zusammenspiel zwischen der ärztlichen, pflegerischen und physiotherapeutischen Betreuung der Patienten bescheinigten: „Die erneute Bestätigung unseres hohen Qualitätslevels ist als Teamarbeit aller Ärzte, Schwestern, Pfleger und Krankengymnasten hier im Hause anzusehen.“ Auch die bisher in diesem Jahr behandelten Patienten zeigten sich erneut zufrieden. Mehr als 98 Prozent haben laut der Patientenbefragung der Klinik eine Weiterempfehlung ausgesprochen. Das Team um Dr. Oehme absolviert etwa 1.200 endoprothetische Operationen im Jahr. Das Zentrum in Eckernförde bietet Patienten das gesamte Spektrum der möglichen Operationsverfahren. Zum Leistungsspektrum gehören arthroskopische Eingriffe im Bereich der Gelenke, vor allem Knie- und Schultergelenke, sowie der Einsatz von Hüft-, Knie- und Schulterprothesen.

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Ausgezeichnete Qualität an den imland Kliniken Mon, 11 Dec 2017 00:00:00 +0100 http://rendsburg.imland.de/presse_informationen/aid/3427 http://rendsburg.imland.de/presse_informationen/aid/3427 Aus diesem Grund hat sich die Klinikleitung schon früh entschieden, sich den Anforderungen von externen Überwachungsorganisationen zu stellen. Im November 2007 wurde der imland GmbH das erste Gesamthauszertifikat durch die KTQ (Kooperation für Transparenz im Gesundheitswesen) überreicht. 2014 hat sich die Klinik allerdings dafür entschieden, einen Wechsel im Zertifizierungssystem vorzunehmen. Da die KTQ lediglich alle drei Jahre direkt vor Ort die Qualität überprüft und der Auditzyklus im Rahmen der DIN-EN-ISO jährliche Besuche durch externe Auditoren (Prüfer) vorsieht. Dieser hohe Anspruch wurde in diesem Jahr erneut belohnt: die imland Klinik Rendsburg-Eckernförde wurde mit der Re-Zertifizierung DIN EN ISO 9001:2015 ausgezeichnet. 

imland Klinikengrößtes kommunales Krankenhaus in Schleswig-Holstein, das in der Gesamtheit nach der neuesten DIN EN ISO 9001:2015 Norm zertifiziert ist 

Ob im Haushalt, im Verkehr, im Büro, beim Studium oder in den imland Kliniken – Normen begleiten uns rund um die Uhr, auch wenn wir gar nichts davon bemerken. Sie beschreiben, welche Anforderungen ein Unternehmen oder eine Dienstleitung erfüllen muss. Jeder kennt beispielsweise die Norm DIN A4, nach der ein Blatt Papier in diesem Format die Größe 21 x 29,7 cm hat. Weitaus komplexer und umfangreicher ist die DIN EN ISO 9001:2015; sie legt fest, welchen Anforderungen ein Unternehmen wie die imland Kliniken gerecht werden muss, um diesem bestimmten Qualitätsstandard zu entsprechen. 

Geprüfte Qualität gibt Sicherheit

Alle Abläufe in den imland Kliniken wie beispielsweise die Patientenaufnahme, die Gabe von Medikamenten während des stationären Aufenthaltes oder der Entlassprozess werden nach genauen Vorgaben durchgeführt. Sprich: Sie sind genormt und wurden entsprechend der DIN EN ISO ausgerichtet. 

Die DIOcert GmbH, eine unabhängige Zertifizierungsgesellschaft hat überprüft, ob diese Abläufe den Anforderungen der DIN ISO EN 9001:2015 entsprechen. 

Das Ergebnis: Die imland Kliniken erhalten heute die Re-Zertifizierung nach der neuen revidierten Norm DIN EN ISO 9001:2015.  Die Auditoren bescheinigen eine deutlich positive Entwicklung innerhalb den letzten drei Jahren. 

„Die Zertifizierung zeigt nicht nur uns, dass wir vieles richtig machen – diese Auszeichnung gibt dem Patienten Sicherheit, denn unsere Prozesse  wurden von unabhängigen Gutachtern überprüft“, sagt der Qualitätsmanagementbeauftragte der imland Kliniken Rolf-Dieter Müller. Geschäftsführer Dr. Hans-Markus Johannsen ergänzt: „Die unabhängige Überprüfung brachte großen Nutzen mit sich. Bestehende Abläufe wurden und werden weiterhin optimiert und durch weitere ergänzt wie beispielsweise ein strukturiertes Beschwerdemanagement innerhalb unseres Hauses. 

Bereits im Jahr 2014 haben sich die imland Kliniken erstmalig nach den Anforderungen der DIN EN ISO 9001:2008 prüfen lassen. In den Folgejahren fanden jährlich sogenannte Überwachungsaudits statt. Diese Audits dienen der kontinuierlichen Prüfung und Vorbereitung auf die Re-Zertifizierung, die in diesem Jahr stattfand. Das Zertifikat hat eine Gültigkeit von drei Jahren.

DIN EN ISO 9001

Die Qualitätsmanagement-Norm ist national und international die meist verbreitete und bedeutendste Norm im Qualitätsmanagement (QM). Eine Zertifizierung nach dieser Norm ist für Unternehmen und Organisationen aller Größen und in allen Branchen möglich und bildet die Basis für den kontinuierlichen Verbesserungsprozess des unternehmensinternen Qualitätsmanagementsystems (QMS). 

Die DIN EN ISO 9001 legt die Mindestanforderungen an ein Qualitätsmanagementsystem fest, die von Unternehmen umzusetzen sind, um die Kundenanforderungen sowie weitere Anforderungen an die Produkt- bzw. Dienstleistungsqualität zu erfüllen. Ein wesentlicher Grundsatz der DIN EN ISO 9001 ist die Prozessorientierung. Ein prozessorientiertes QM-System begleitet alle wesentlichen betrieblichen Prozesse und stellt diese auf den Prüfstand. Dadurch können auch bei guten Organisationen Optimierungsmöglichkeiten und Verbesserungspotentiale aufgedeckt werden. (Quelle: TÜV-SÜD)

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Nervenkitzel per App Wed, 29 Nov 2017 00:00:00 +0100 http://rendsburg.imland.de/presse_informationen/aid/3313 http://rendsburg.imland.de/presse_informationen/aid/3313 Chronische Schmerzen gehen meist mit einem starken Leidensdruck und einem massiven Verlust von Lebensqualität einher. Einer 80-jährigen Patientin, die unter heftigen Rückenschmerzen litt, implantierte André Jansing, Bereichsleiter der Neurochirurgischen Abteilung der imland Klinik Eckernförde kürzlich erstmals einen sogenannten subkutanen Neurostimulator. „Wenn selbst hochdosierte und nebenwirkungsreiche Medikamente keine Besserung erzielen, kann bei chronischen Schmerzpatienten ein  moderner  Impulsgeber Abhilfe schaffen“, erklärt der Neurochirurg. Bei diesem Neurostimulator handelt es sich um Elektroden, die direkt unter die Haut gepflanzt werden unddort elektrische Impulse an die Nerven abgeben, um den Schmerz zu lindern. Über eine App auf ihrem Ipod kann die Patientin mit Hilfe des elektrischen Nervenstimulations-Systems die Elektroden unter der Haut steuern und bestimmen, wie stark sie die Nerven reizen. „Die Patientin kommt sehr gut mit dem Neurostimulator zurecht und ich bin froh, dass ich ihr diese Therapiemöglichkeit anbieten konnte“, freut sich Jansing.

Im April dieses Jahres wurde die Möglichkeit elektiver neurochirurgischer Operationen an Wirbelsäule und peripheren Nerven geschaffen. Patienten können nun in Eckernförde Bandscheibenvorfälle sowie Verengungen des Wirbelkanals (Spinalkanalstenosen) behandeln lassen. Rund 50 Eingriffe wurden im letzten halben Jahr vorgenommen. „Ich bin froh, dass wir das Behandlungsspektrum erweitern konnten. So haben die Patienten aus dem Umkreis die Möglichkeit, direkt zu uns in die neurochirurgische Abteilung in Eckernförde zu kommen“, so der Bereichsleiter, der sich auf Eingriffe im Bereich der gesamten Wirbelsäule spezialisiert hat.

Erreichbar ist die Neurochirurgie in Eckernförde über das ok centrum (OP-Centrum Eckernförde) unter der Telefonnummer 04351 882-380. Das Team am Standort Rendsburg kann unter der Telefonnummer 04331 200-4501 sowie über die E-Mail-Adresse neurochirurgie@imland.de kontaktiert werden. Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter www.neurochirurgie-imland.de.

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Fachhochschule Kiel ernennt Rendsburger Schlaganfall-Experte zum Professor Tue, 07 Nov 2017 00:00:00 +0100 http://rendsburg.imland.de/presse_informationen/aid/3257 http://rendsburg.imland.de/presse_informationen/aid/3257 undefined

Der 48-jährige Mediziner leitet seit 2009 die Klinik für Neurologie mit Stroke Unit an der imland Klinik Rendsburg, welche mittlerweile unter seiner Leitung zu einer der größten Abteilungen im Lande angewachsen ist. Die Rendsburger Stroke Unit ist seit diesem Jahr überregional zertifiziert und versorgt jährlich 900 bis 1000 Patienten.

Pulkowski hat nach seinem Studium in Berlin, Lübeck und Wien seine Facharztausbildung überwiegend in der neurologischen Klinik des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein Campus Kiel bei Professor Deuschl absolviert. Nach seiner Ausbildung war er 6 Jahre leitender Oberarzt der Neurologie am Klinikum Lüneburg und schließlich seit 2009 an der imland Klinik Rendsburg – zunächst als leitender Arzt und seit 2010 Chefarzt der Klinik für Neurologie mit Stroke Unit - beschäftigt.

Während seiner Tätigkeit in der Universitätsklinik in Kiel, aber auch durch einen Lehrauftrag an der Leuphana Universität Lüneburg und jetzt an der Fachhochschule in Kiel, fühlte sich Pulkowski seit vielen Jahren auch der akademischen Lehre verpflichtet. Der Professor ergänzt: „Neben der Umsetzung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse zum Wohl der Patienten der imland Kliniken sind mir die ärztliche Weiterbildung und die studentische Lehre eine Herzensangelegenheit.“ 

Zusätzlich wurden von der FH Kiel neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit insbesondere auch deutschlandweite Vortragsaktivitäten und sein sozialmedizinisches Engagement, z.B. zu Themen der Organspende, honoriert.

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Focus-Klinikliste: imland Klinik Eckernförde zählt zu den besten Krankenhäusern – in der Orthopädie punktet die Fachklinik auch im deutschlandweiten Vergleich Fri, 13 Oct 2017 00:00:00 +0200 http://rendsburg.imland.de/presse_informationen/aid/3196 http://rendsburg.imland.de/presse_informationen/aid/3196 „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnungen“, so Dr. Steffen  Oehme, Chefarzt des Gelenkzentrums an der imland Klinik Eckernförde. „Sie belegen, dass Patienten auf die hohe Kompetenz und das Engagement aller Ärzte und Pflegekräfte vertrauen können und die Klinik auf dem aktuellsten Stand medizinischer Erkenntnisse mit modernster Technik arbeitet.“ Die imland Klinik Eckernförde hat es zum fünften Mal in Folge als eines der besten Krankenhäuser bundesweit in die renommierte Klinikliste geschafft.

Das Team um Dr. Oehme absolviert mehr als 1.200 endoprothetische Operationen im Jahr. Circa die Hälfte davon führt Dr. Oehme selbst durch. Sein Zentrum in Eckernförde bietet Patienten das gesamte Spektrum der möglichen Operationsverfahren auf höchstem medizinischen Niveau. Zum Leistungsspektrum gehören arthroskopische Eingriffe im Bereich der Gelenke, vor allem Knie- und Schultergelenke sowie der Einsatz von Hüft-, Knie- und Schulterprothesen. „Wir als Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung verfügen über ein Höchstmaß an Kompetenz, Spezialisierung und Erfahrung – auch in der Behandlung von Risikopatienten“, betont Dr. Oehme.

Das Nachrichtenmagazin Focus zeichnet jährlich die besten Kliniken Deutschlands aus und veröffentlicht diese in einer Sonderausgabe. Bewertet werden Daten zu Fallzahlen, Behandlungsergebnissen und Komplikationsraten, ausführliche Interviews mit renommierten Ärzten, große Umfragen in Zusammenarbeit mit medizinischen Fachgesellschaften und wissenschaftliche Publikationen. Die Top-Krankenhäuser der einzelnen Bundesländer erhalten von Focus die Auszeichnung „TOP Regionales Krankenhaus". Die Krankenhäuser, die im deutschlandweiten Vergleich zu den Top-Adressen des Landes zählen, erhalten die Auszeichnung „TOP Nationales Krankenhaus 2017".

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Was tun, wenn mein Kind krank ist? Fri, 13 Oct 2017 00:00:00 +0200 http://rendsburg.imland.de/presse_informationen/aid/3198 http://rendsburg.imland.de/presse_informationen/aid/3198 Liebe Eltern,

mit Einstellung ihrer Tätigkeit zum 1. November 2016 ist die von Niedergelassenen geleitete kinderärztliche Belegklinik geschlossen worden. Leider haben wir unter den aktuellen Umständen und mit den gegebenen Mitteln keinen Weg gefunden, die Abteilung weiter zu führen. Wir bedauern dies sehr. Mit den nachfolgenden Hinweisen möchten wir Ihnen eine Orientierung geben, wo Sie am schnellsten die nötige ärztliche Hilfe finden.

Ärztliche Versorgung durch Fachärzte für Kinder- und Jugendmedizin

Ist Ihr Kind erkrankt und benötigt einen Facharzt/eine Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin, so stehen Ihnen in der Woche tagsüber für die Versorgung die niedergelassenen Fachärzte in und um Eckernförde sowie die pädiatrischen Abteilungen der Krankenhäuser in Rendsburg, Schleswig und Kiel zur Verfügung.

Ärztliche Versorgung außerhalb der Praxisöffnungszeiten

Außerhalb der täglichen Praxisöffnungszeiten wenden Sie sich bitte an die Anlaufpraxis der niedergelassenen Ärzte. Diese befindet sich in der imland Klinik Eckernförde. In folgenden Zeiten sind die niedergelassenen Ärzte unterschiedlicher Fachrichtungen für Sie da:

Montag, Dienstag, Donnerstag:                   19:00 bis 21:00 Uhr                                        

Mittwoch, Freitag                                          16:00 bis 20:00 Uhr        

Samstag, Sonntag und an Feiertagen:         10:00 bis 13:00 und 17:00 bis 20:00 Uhr.

Ärztliche Versorgung durch den Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung SH

Wenn Sie außerhalb der Praxisöffnungszeiten dringend medizinische Hilfe benötigen, steht Ihnen außerdem der ärztliche Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein zur Verfügung. Dieser ist telefonisch unter der kostenlosen Rufnummer 116 117 zu erreichen.  Dort erhalten Sie schnell und unkompliziert Hilfe durch medizinisch ausgebildetes Personal. Dieses sagt Ihnen z. B., wo sich in Ihrer Nähe die Anlaufpraxis des nächsterreichbaren kinderärztlichen Bereitschaftsdienstes befindet. Wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen die Anlaufpraxis  nicht aufsuchen können, kommt ein Arzt zu Ihnen nach Hause. Sollte sich im Verlauf des Telefonats herausstellen, dass ein akuter Notfall vorliegt, verständigt die Leitstelle den Rettungsdienst und setzt gegebenenfalls einen Notarzt ein.

Lebensbedrohliche Notfälle

Bei lebensbedrohlichen Fällen oder Notfällen wie Vergiftungen oder Bewusstlosigkeit  rufen Sie bitte sofort den Rettungsdienst unter Tel. 112 an. Die Leitstelle wird alles Nötige veranlassen und - wenn nötig - die Verlegung zur nächsten geeigneten Behandlungsstätte sicherstellen.

Versorgung von Notfallpatienten in der Notaufnahme der chirurgischen und internistischen Abteilung

Notfallpatienten, die die imland Klinik Eckernförde aufsuchen bzw. erreichen, werden dort durch die diensthabenden Ärzte der chirurgischen und der internistischen Abteilung in der Notaufnahme behandelt. Unsere Mitarbeiter am Empfang werden Sie nach Aufnahme der Patientendaten in die Notaufnahme oder die vorgesehenen Behandlungsräume der chirurgischen oder internistischen bzw. Schwangere in die geburtshilfliche Abteilung weiterleiten. Die Untersuchung erfolgt dann durch den diensthabenden Arzt oder die diensthabende Ärztin.

Das gleiche Verfahren wenden wir auch bei Sport-, Schul- oder Freizeitunfällen an.

Einweisung zur stationären Behandlung

Haben Sie eine Einweisung zur stationären Behandlung Ihres Kindes in einer unserer Fachabteilungen nehmen Sie die Terminvereinbarung über die einweisende Praxis oder direkt mit dem Sekretariat der jeweiligen Abteilung vor.

Versorgung von Schwangeren und Neugeborenen

Der pädiatrische Konsildienst unserer geburtshilflichen Abteilung ist als ärztlicher Rufdienst ausgestaltet und ausschließlich für die Versorgung der Schwangeren und Neugeborenen zuständig.

Fragen zu ambulanter oder stationärer Versorgung

Wenn Sie noch Fragen zur ambulanten oder stationären ärztlichen Versorgung von Kindern und Jugendlichen in unserem Haus haben, stehen Ihnen unsere Mitarbeitenden unter Tel. 04351- 882-0 gern zur Verfügung.

Ihr Team

der imland Klinik Eckernförde

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imland bei der Preisverleihung zum Personalwirtschaftspreis 2017 Tue, 19 Sep 2017 00:00:00 +0200 http://rendsburg.imland.de/presse_informationen/aid/3179 http://rendsburg.imland.de/presse_informationen/aid/3179 undefined

Britt Lorenzen (imland) und Katharina Deutsch (bfw) bei der Preisverleihung in Köln.

Knapp  hinter der Deutschen Bahn hob die hochkarätig besetzte Jury aus Personalern aus der ganzen Bundesrepublik die Initiative ‚imländer sein‘ als innovativ und zukunftsweisend hervor. imland fördert die Anpassungsqualifizierung von ausländischen Ärzte/-innen aus Drittstaaten mit Herzblut und persönlichem Engagement in mehrmonatigen Praktika. Britt Lorenzen, Personalentwicklung imland und Katharina Deutsch, Lehrgangsleitung im bfw, werden stellvertretend für alle engagierten ärztlich und pflegerisch tätigen Kollegen/-innen der imland GmbH und für alle Lehrgangsteilnehmer des bfw mit dem zweiten Preis in der Kategorie Recruiting ausgezeichnet. Human relationship -  denn wir leben Vielfalt.

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https://deutscher-personalwirtschaftspreis.de/
http://www.competence-site.de/hrmacht-nextact/

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Erste Transplantation der Hauptschlagader an der imland Klinik Rendsburg Mon, 18 Sep 2017 14:55:00 +0200 http://rendsburg.imland.de/presse_informationen/aid/3176 http://rendsburg.imland.de/presse_informationen/aid/3176  

Prothese der Hauptschlagader entzündet

Mit Schmerzen im rechten Bein, Fieber und allgemeinem Krankheitsgefühl kam Klaus Löbig* in die Notaufnahme der imland Klinik Rendsburg. Per Computertomographie stellten die Mediziner fest, dass ein im rechten Bein sitzender Prothesenschenkel des y-förmigen Implantats verschlossen und die Aortenprothese entzündet ist. Dr. Siggelkow bestellte eine Spenderarterie, ein sogenanntes Homograft, bei der Deutschen Gesellschaft für Gewebetransplantation und hatte Glück: das Implantat war verfügbar, zwei Tage später wurde der Mann operiert. „Dass ein passendes Gefäß zur Transplantation verfügbar ist, ist eher die Ausnahme“, freut sich der Gefäßchirurg über die Fügung. Seit den öffentlich gewordenen Organspende-Skandalen sei die Spendenbereitschaft deutlich zurückgegangen.

Hochkomplizierte und gefährliche Operation

Eine Gefäßtransplantation der Hauptschlagader ist hochkompliziert und für den Patienten äußerst lebensgefährlich. „Das Risiko, bei so einer Operation zu versterben, liegt bei mindestens 40 Prozent“, sagt der erfahrene Mediziner, der ähnliche Eingriffe bereits früher als Leitender Oberarzt der Gefäßchirurgie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein vorgenommen hat. „Man darf sich dabei keinen Fehler erlauben. Wenn das Gefäß aufreißt, ist der Patient kaum noch zu retten“, so Dr. Siggelkow. Die meisten kleineren Krankenhäuser würden so einen Fall wegen der hohen Kosten und des schwierigen Prozedere scheuen und den Patienten in ein Uniklinikum verlegen. Keine Operation ist allerdings auch keine Option: „Wird eine infizierte Aortenprothese nicht behandelt, ist es möglich, dass binnen weniger Wochen die Hauptschlagader reißt und der Patient innerlich verblutet“, so der Gefäßchirurg.

Ursache vermutlich eine Entzündung im Fuß

Zu einer solchen Infektion kann es laut Dr. Siggelkow kommen, wenn der Darm sich an dem Fremdkörper wund scheuert und dadurch die Bakterien des Darms mit der dahinter liegenden Körperschlagader in Verbindung kommen. Das sei bei dem 67-Jährigen aber nicht der Fall gewesen. Auch eine Infektion schon während des Einsatzes der Prothese, der vor einigen Jahren wegen eines Bauchaortenaneurysmas in Hamburg vorgenommen wurde, schließt der Mediziner aus: „Dazu ist der Eingriff zu lange her. Das hätte sich bereits nach sechs Wochen bemerkbar gemacht.“ Stattdessen geht der leitende Arzt davon aus, dass eine Entzündung im Fuß, möglicherweise wegen Durchblutungsstörungen, die Ursache war. „Entzündungen, auch an ganz anderer Stelle im Körper, verteilen sich über das Blut und halten sich gern an Fremdkörpern fest. Das ist hier am wahrscheinlichsten.“

Schließlich hatte der 67-Jährige aber Glück im Unglück: „Er ist aus der Narkose erwacht, kann selbstständig atmen und hoffentlich bald von der Intensivstation auf eine normale Station verlegt werden“, freut sich Dr. Siggelkow über den positiven Ausgang.

 *Name von der Redaktion geändert.

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Behandlung von Kindern fast wie im Vorjahr Thu, 14 Sep 2017 00:00:00 +0200 http://rendsburg.imland.de/presse_informationen/aid/3178 http://rendsburg.imland.de/presse_informationen/aid/3178 „Im ambulanten Bereich liegen wir damit exakt auf Vorjahresniveau. In der stationären Versorgung hingegen fehlen rd. 160 Behandlungen, die im letzten Jahr noch durch die pädiatrischen Belegärzte erbracht wurden“ stellt der Geschäftsführer der imland Kliniken, Dr. Hans-Markus Johannsen fest.

Auch wenn die pädiatrische Belegabteilung geschlossen ist, geht die Behandlung von Kindern und Jugendlichen in den Abteilungen für Allgemeine Chirurgie, Urologie, im Gelenkzentrum sowie in der Inneren Medizin unverändert weiter. In diesen Abteilungen wurden von Januar bis August 141 Kinder stationär versorgt (Vorjahr 137).

In der Geburtshilfe werden die Neugeborenen seit Jahresbeginn durch einen kinderärztlichen Konsildienst betreut. Von den insgesamt 410 Neugeborenen, die bis Ende August in Eckernförde auf die Welt gekommen sind, mussten in diesem Jahr 5 Patienten in Kinderkliniken weiterverlegt werden. Im Vergleichszeitraum des letzten Jahres mussten 6 Neugeborene weiterverlegt werden.

Die Geburtenzahlen liegen nach dem Übergang zu einer Hauptabteilung  mit 50 Neugeborenen pro Monat auf einem erfreulich hohen Niveau. Der Rückgang um 168 Geburten im Vergleich zum Vorjahr ist wesentlich auf die strikte Beachtung der Richtlinien im Hinblick auf Risikogeburten zurückzuführen.

Bemerkenswert ist, dass die Schließung der pädiatrischen Belegabteilung nicht zu einem Rückgang bei der ambulanten Behandlung von Kindern geführt hat. So wurden in den chirurgischen Abteilungen bis Ende August 1.161 Patienten behandelt – genau so viel wie im Vorjahr. In der Inneren Medizin wurden im gleichen Zeitraum 178 und im Bereich von Schul- und Sportunfällen 441 ambulante Behandlungen durchgeführt.

„Diese Zahlen zeigen, dass die imland Klinik Eckernförde auch ohne pädiatrische Belegabteilung in erheblicher Weise an der ärztlichen Versorgung von Kindern teilnimmt“ stellt Thorsten Schulz, der Aufsichtsratsvorsitzende der imland GmbH, fest.

 „Gleichwohl ist die Schließung der pädiatrischen Belegklinik ein Verlust, der leider nicht zu verhindern war, da nicht mehr genügend niedergelassene Kinderärzte für die Fortführung dieser Abteilung zur Verfügung stehen“ ergänzt Geschäftsführer Johannsen.

Nicht mehr möglich ist die Aufnahme von Kindern und Jugendlichen zur stationären Behandlung durch Kinderärzte. In den zurückliegenden Jahren waren dies immer zwischen 150 und 200 Patienten mit leichteren Erkrankungen und einer kurzen Verweildauer von durchschnittlich etwas über einen Tag. Jahresdurchschnittlich machte dies eine Belegung von ca. einem Bett aus.

In der Betreuung von Neugeborenen konnte durch den von der Rendsburger Kinderklinik organisierten Konsildienst ein wirksamer Ausgleich geschaffen werden. „Durch die tägliche kinderärztliche Visite sowie durch die Unterstützung bei Kaiserschnittentbindungen und bei unerwartet auftretenden Problemen helfen wir unseren Kollegen in der Eckernförder Geburtshilfe in ihrem täglichen Bemühen um die bestmögliche ärztliche Versorgung von Mutter und Kind“, so Dr. Malte Lange, Chefarzt der Rendsburger Pädiatrie.

Bei leichteren akuten gesundheitlichen Problemen von Kindern und Jugendlichen ist der kassenärztliche Notdienst zuständig. Bei unerwartet auftretenden Komplikationen wie z. B. plötzlicher Atemnot oder bei Krampfanfällen rät der der stellvertretende Ärztliche Direktor der imland Klinik, Dr. Andreas Kirchmann, den Eltern gleich den Rettungsdienst unter Tel. 112 zu rufen, wenn nicht unmittelbar eine Kinderarztpraxis erreichbar ist.

„Der Rettungsdienst“, so Dr. Kirchmann, „ist so ausgestattet, dass an jedem Ort in kurzer Zeit ein Notarzt eintreffen kann“. Und wenn die Behandlung durch erfahrene Spezialisten erforderlich ist, stehen um Eckernförde vier sehr leistungsfähige Kinderkliniken zur Verfügung, in die der Rettungsdienst Kinder zur Weiterbehandlung unverzüglich bringen kann.

 „Wir haben für Kinder- und Jugendliche im Kreis Rendsburg Eckernförde und Umgebung ein gutes fachärztliches Versorgungangebot rund um die Uhr“ bewertet der pädiatrische Chefarzt aus Rendsburg, Dr. Lange, die Lage. Wesentlich sei, die vorhandenen ambulanten und stationären Strukturen richtig zu nutzen.

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10 Jahre Mammographie-Screening-Programm an der imland Klinik Rendsburg Thu, 31 Aug 2017 00:00:00 +0200 http://rendsburg.imland.de/presse_informationen/aid/3177 http://rendsburg.imland.de/presse_informationen/aid/3177 Seit Januar 2004 haben alle Frauen zwischen 50 und 69 Jahren Anspruch auf eine Mammographie-Screening Untersuchung. In einem Flächenland wie Schleswig-Holstein kann der Weg zu einem Screening manchmal recht weit ausfallen.
Aus diesem Grund haben im Jahr 2007 Prof. Dr. med. Joachim Brossmann (Chefarzt Radiologie, imland Klinik Rendsburg) und Dr. Thomas Lange (Medizinisches Versorgungszentrum Prüner Gang Kiel) die Umsetzung des bundesweiten Mammographie-Screening-Programms in der KERN-Region übernommen (Kreise Rendsburg-Eckernförde, Plön, Kiel und Neumünster) 2007 ins Leben etabliert.

Das Mammobil macht regionale Vorsorge möglich

Gerade für Frauen in ländlichen Regionen kann es aufgrund der Entfernung schwierig sein, für das Mammographie-Screening eine entsprechende Praxis oder Klinik aufzusuchen. Um unzumutbare Anfahrtswege zu vermeiden, kommt das Mammobil der imland Klinik zum Einsatz. „Das Innere des modernen Trailers gleicht einer kleinen Praxis mit Empfang und Screening-Bereich“, erklärt Professor Brossmann. „Somit bringen wir die Vorsorge direkt zu den Frauen, statt die Betroffenen ins Krankenhaus  in eine Praxis zu bitten.“ Die genauen Termine und Standorte des Mammobils können unter http://www.ich-bin-mir-sicher.de/de/aktuelles nachgelesen werden. 

Bislang konnten die programmverantwortlichen Ärzte in 10 Jahren allein in der KERN-Region Schleswig Holstein bei ca. 185.000 Untersuchungen  rund 1.250 Tumoren entdecken. Die Teilnahmerate liegt in der KERN-Region bei 46 Prozent. Somit folgt fast jede zweite Frau der Einladung zur Untersuchung.

Wie läuft die Untersuchung im Mammographie-Screening ab?

„Die Mammographie ist eine besondere Röntgenuntersuchung der Brust, die zur Früherkennung von Brustkrebs eingesetzt wird“, erklärt Professor Brossmann.

„Mammographie“ leitet sich von dem Wort „Mamma“ ab, der Fachbezeichnung für die Brust, und bedeutet Darstellung der Brust. Bei der Untersuchung werden die Brüste vorsichtig zwischen zwei Plexiglasplatten fixiert und dann geröntgt. Auf diese Weise können sogar 3D-Aufnahmen entstehen, die anschließend sorgfältig ausgewertet werden.

Später im Leben ist der Risikofaktor höher

Neben einer familiären Vorbelastung ist vor allem das Alter ein Faktor, der das Brustkrebsrisiko steigen lässt. Weniger als 20 Prozent der Brustkrebserkrankungen treten vor dem 50. Lebensjahr auf. Das mittlere Erkrankungsalter beträgt 63 Jahre. Daher haben Frauen zwischen dem 50. und 69. Lebensjahr Anspruch auf das gesetzlich initiierte Mammographie-Screening zur Früherkennung von Brustkrebs. Alle zwei Jahre erhalten sie eine Einladung in das ihnen zugeteilte Screening-Zentrum, welches im Fall von Rendsburg der Radiologie (Zentrum für Brustdiagnostik) der imland Klinik Rendsburg zugeordnet ist.  

Weitere Brustkrebs-Früherkennungsmaßnahmen

Generell zahlen gesetzliche Krankenkassen ab dem 30. Lebensjahr einmal jährlich das Abtasten der Brüste und der Achselhöhle beim Frauenarzt. Außerdem erhalten Patientinnen dort eine Anleitung zur Selbstuntersuchung. Dabei sollten sie vor allem auf tastbare Knoten oder Verhärtungen in der Brust oder Achselnähe, sichtbare Verformungen, Hautveränderungen sowie Blutungen oder andere Absonderungen aus der Brustwarze achten. Natürlich kann sich jede Frau bei Auffälligkeiten zur Abklärung oder Beruhigung jederzeit an ihre Frauenärztin oder ihren Frauenarzt wenden. Für Frauen mit erblich bedingt hohem Brustkrebsrisiko hingegen gibt es ein spezielles intensiviertes Früherkennungsprogramm bereits ab dem 25. Lebensjahr. Brossmann betont: „Wird eine Brustkrebserkrankung durch Vorsorge, Früherkennung oder gegebenenfalls die Selbstuntersuchung in einem frühen Stadium erkannt, sind die Heilungschancen sehr gut.“

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