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Urologie

Herzlich willkommen in der Urologie

Die Urologie bietet das gesamte therapeutische Spektrum für Erkrankungen der Nieren, der ableitenden Harnwege und der Geschlechtsorgane. Zur Anwendung kommen die modernen Methoden und neueste Techniken einschließlich der Lasertherapie, Strahlen- und Chemotherapie.

Als ein wichtiger Bereich hat sich die Therapie von urologischen Tumoren der Blase, der Prostata, der Nieren, Harnleiter und der Hoden herausgebildet.
Die Chancen, nach einer Tumorerkrankung wieder ganz gesund zu werden, sind heute gut.

Die Entfernung oberflächlicher Blasentumoren erfolgt endoskopisch, z. T. mit dem Laserstrahl und um ein Wiederauftreten der Erkrankung zu verhindern, werden direkt nach der Operation Medikamente in die Blase appliziert.
Bei der Therapie von fortgeschrittenen Harnblasentumoren, die eine Blasenentfernung erforderlich machen, nimmt die Harnblasenersatzbildung aus Dünndarm und Dickdarm einen immer größeren Raum ein.

Neue Operationstechniken des Prostatacarcinoms erlauben ein nervschonendes und blutsparendes Vorgehen. Neben der frühen Kontrolle des Patienten über seine Kontinenz kann in vielen Fällen die Erektionsfähigkeit erhalten werden; die Gabe von Fremdblut ist selten geworden.

Für Patienten, die für eine Operation nicht in Frage kommen, steht die Strahlentherapeutische Klinik mit ihrem gesamten Spektrum zur Verfügung. Als minimal invasives Bestrahlungsverfahren erfolgt in besonderen Fällen die Einpflanzung von mit Radioaktivität angereicherten Kügelchen (Seeds) in Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Urologen.

Nierentumoren werden, so weit dieses die Tumorgröße zulässt, organerhaltend operiert.

Für die fortgeschrittenen urologischen Tumoren, die mit einer Operation oder Bestrahlung allein nicht behandelt werden können, stehen moderne Formen der Chemotherapie zur Verfügung.

Die Kinderurologie, 25 % aller Fehlbildungen betreffen den Urogenitaltrakt, ist ein weiterer Schwerpunkt. Fehlbildungen an der Niere, den Harnleitern und der Blase werden heute im Neugeborenenalter entdeckt und können frühzeitig korrigiert und damit der Verlust einer oder beider Nieren verhindert werden.

Steine in der Niere und im Harnleiter werden, um längeren Beschwerden und nachbleibenden Schäden vorzubeugen, sofort behandelt. Die Steinzertrümmerung von außen sowie die minimal invasive Steintherapie von innen ermöglichen in nahezu allen Fällen eine schnelle Beseitigung der Steine ohne eine Schnittoperation.

 

Endoskopische Operationsverfahren an der Prostata, der Blase - auch unter Einsatz des Lasers – kommen zum Einsatz.


Priv.-Doz. Dr. med. Andreas Bannowsky, FECSM
Chefarzt Urologie

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Jutta Schmidt
Sekretariat

Tel 04331 200-3301
Fax 04331 200-3310
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