Abteilung für Unfallchirurgie und Orthopädie

Ein bisschen Statistik

Hüftnahe Frakturen (ca. 350 Operationen im Jahr)

Häufig und bedrohlich insbesondere für ältere Menschen sind die Schenkelhalsbrüche und die Brüche des hüftnahen Oberschenkels. Durch moderne stabile Osteosyntheseverfahren, wie der sogenannte Gammanagel und die dynamische Hüftschraube, und durch schonenden Ersatz des Hüftkopfes durch die Duokopfprothese, können unsere Patienten bereits wenige Tage nach der Operation wieder auf eigenen Beinen stehen und rasch der Rehabilitation stationär oder ambulant zugeführt werden.

Frakturen des Ober- und Unterschenkel und Fußskeletts (ca. 200 Operationen im Jahr)

Moderne Implantate aus Titan oder Stahl, speziell den einzelnen Regionen angepasste Platten, winkelstabile Implantate, Verriegelungsnägel für unterschiedliche Etagen und Fixateur-externe-Systeme ermöglichen hochqualitative spezifische operative Versorgungen, die baldmöglichste freie Bewegungsfähigkeit und frühzeitige Belastung der Beine und damit Mobilität erlauben.

Sprunglenksbrüche (ca. 150 Operationen im Jahr)

Die operative Versorgung ermöglicht die anatomisch exakte Wiederherstellung des Gelenks, die frühe Bewegungsfreiheit und rasche Belastungsfähigkeit. Sie haben eine sehr gute Prognose auf vollständige Wiederherstellung.

Kniegelenksfrakturen (ca. 50 Operationen im Jahr)

Diese Frakturen sind besonders anspruchsvoll, da sie erhebliche Beeinträchtigungen hinterlassen können. Hier ist die exakte Wiederherstellung der Gelenkflächen und der Beinachsen von höchster Wichtigkeit. Spezielle angepasste Implantate, wie winkelstabile Platten und durchbohrte Schrauben sind unsere Werkzeuge hierzu.

Frakturen an Schlüsselbein, Schultergelenk, Oberarm, Ellengelenk, Unterarm und Handgelenk (ca. 350 Operationen im Jahr)

Sowohl im Kindesalter wie im Erwachsenenalter häufig, erfordern diese Frakturen konservativ wie operativ ganz unterschiedliche Behandlungsmethoden und unsere volle Kompetenz. Die Behandlung von Frakturen im Kindesalter wird in enger Kooperation mit der Kinderklinik im Hause durchgeführt.

Verletzungen der Hand und der Finger (ca. 500 Operationen im Jahr)

Häufige sehr differenzierte Verletzungen: Schnittwunden, Quetschungen, Frakturen, Umknickungen, Band- und Sehnenverletzungen, Gefäß- und Nervenverletzungen, Verbrennungen, Entzündungen, veraltete Verletzungen.

Eingriffe an der Wirbelsäule bei Frakturen (ca. 150 Operationen im Jahr)

Operative Wiederaufrichtung von Wirbelbrüchen und Stabilisierung durch Schrauben und Fixateur-inerne-Systeme.
Rekonstruktion von veralteten fehlverheilten Wirbelbrüchen durch operative Stabilisierung vom Rücken und vom Bauch-, Brustkorb oder Hals her - dorsale und ventrale Spondylodese.
Innere Stabilisierung durch minimalinvasive Zementeinsprizung unter exakter Röntgendurchleuchtungskontrolle - Vertebroplastie - lindern sofort die Schmerzen und erlauben eine rasche Rehabilitation.

Bandscheibenoperation, Stabilisierung bei Verschleiß-Instabilitäten der Wirbelsäule, minimalinvasive Erweiterung des Spinalkanals bei Spinalkanalstenose, Einbau von Bandscheibenersatz an der Halswirbelsäule (ca. 150 Operationen im Jahr)

Durch minimal-invasive und wenig belastende Eingriffe werden Schmerzen gelindert, Funktionsstörungen des Gefühls und der Motorik gebessert und beseitigt und die Funktion unseres so wichtigen Achsenorgans wieder belastungsfähig hergestellt.

Operationen an den Händen bei Sehnen-, Band- und Kapselrissen, bei Dupuytrenscher Kontraktur, bei Karpaltunnelsyndrom, Ulnarisrinnesyndrom oder Supinatorlogensyndrom (ca. 150 Operationen im Jahr)

Spiegelung – Arthroskopie – des Kniegelenks und des Schultergelenks (ca. 800 im Jahr)

Meniskusriß, Knorpelschaden, Seitenbandriß, Kreuzbandriß, Quetschung des inneren Fettkörpers, freie Gelenkskörper, Rotatorenmanschettenruptur, Limbusabrisse, Spülung bei Infekt.

Rekonstruktive Eingriffe an den Füßen (ca. 50 Operationen im Jahr)

Hallux valgus, Hammerzeh, Krallenzeh, Arthrose and den Fußwurzelknochen, Fersensporn, Tarsaltunnelsyndrom.

Operationen bei Fehlheilungen nach Knochenbrüchen (ca. 50 Operationen im Jahr)

Wiederherstellung von Achsfehlstellungen an Röhrenknochen, stabile Wiedervereinigung von Pseudarthrosen - nichtverheilten Knochenbrüchen - , Rekonstruktion von fehlstehenden Gelenkflächen

Ersatz von Hüftgelenken durch Totalendoprothese (ca. 300 Operationen im Jahr)

Modernste und hochqualitative Gelenkimplantate, sowohl zementiert wie zementfrei erlauben rasche Belastbarkeit und Wiederherstellung.

Ersatz von Kniegelenken durch Totalendoprothese ( ca. 80 Operationen im Jahr)

Hier kommen moderne, gering invasive Oberflächenprothesen und bei sehr starkem Verschleiß stabile achsgeführte Endoprothesen zum Einsatz mit hervorragenden Langzeitergebnissen.

Wechseloperationen bei Lockerung und Infekt von Endoprothesen an Hüfte und Knie (ca. 50 Operationen im Jahr)

Dies sind hoch anspruchsvolle Operationen, die wir in enger Zusammenarbeit mit hervorragenden Implantateherstellern und bakteriologischen Laboren durchführen.

Behandlung von Frakturen bei Kindern, Brüchen des Oberarms, Ellengelenks, Unterarms, Ober- und Unterschenkels (ca. 150 Operationen im Jahr)

Unsere Kinderpatienten sind nicht kleine Erwachsene, sondern sie erfahren ganz kindgerechte Behandlung in Zusammenarbeit mit den Ärzten und Pflegekräften auf der Kinderstation im Hause. Selbstverständlich können die Eltern auf Wunsch bei ihren Kindern bleiben und erleichtern damit unseren Kleinen die meist nur sehr kurz notwendige Krankenhausbehandlung.


Dr. Arthur Friedrich

Dr. med. Arthur Friedrich
Chefarzt

E-Mail

 

Birgit Serwe

Birgit Serwe
Sekretariat Rendsburg

Tel 04331 200-4001
Fax 04331 200-4010
E-Mail 

Aktuelle Informationen

24.01.2012
26.01.2012
Rendsburg, 26. Januar 2012 – Ab 1. Februar übernimmt Dr. Zita Krasemann als Chefärztin die Leitung der Geriatrie der imland Klinik Rendsburg.
02.02.2012
Rendsburg, 01. Februar 2012 – Vom 3. – 24. Februar 2012 haben Frauen zwischen 50 und 69 erneut die Möglichkeit, eine Früherkennungsuntersuchung durchführen zu lassen.
10.02.2012
Freitag, 10. Februar 2012, 17.30 Uhr
10.02.2012
Jeden Freitag um 15 Uhr treffen wir uns im 4. Stock, Raum 462, der imland Klinik Eckernförde.



imland Klinik Rendsburg

Lilienstr. 20-28
24768 Rendsburg

Tel. 04331 200-0