Abteilung für Unfallchirurgie und Orthopädie
Schulterendoprothese (Künstliches Schultergelenk)
Bei schweren Verletzungen des Oberarmkopfes kann bei einigen Patienten diese Verletzung nicht mehr durch ein osteosynthetisches Verfahren geheilt werden, bei dem Platten und Schraben implantiert werden. Wenn der Knochen am Oberarmkopf sehr verschoben steht und oftmals auch durch Osteoporose sehr verändert ist, dann besteht bei einigen Patienten die Indikation zum Implantierten eines künstlichen Oberarmkopfes. Dabei wird eine sogenannte Hemiendoprothese, das heißt ein Teil des Schultergelenkes, künstlich ersetzt.
Wir verwenden ein modulares Trauma Schulter System, (FA Krauth und Timmermann, HH) bei dem der Schaft, ein Zwischenstück zur Fixation der Knochen- und Sehnenansätze und ein Kopfteil einzeln und genau an die Anatomie passend eingesetzt werden.
![]() | | Abbildung eines schweres Mehrfachbruches am Oberarmkopf links, der
durch Schrauben und Platten nicht zufriedenstellend versorgt werden
kann. |
![]() | Im Vergleich dazu Abbildung einer gesunden linken Schulter | |
![]() | Abbildung der implantierten Schulterhemiend oprothese links. Die Knochen- und Sehnenansätze sind mit Drähten und Fäden refixiert. Daher ist eine sofortige aktive Krankengymnastik nicht möglich. |
Nachbehandlung bei endoprothetisch versorgter Oberarmkopffraktur
| 2 -4 Wochen nach OP | | Ruhigstellung im Gilchrist Verband |
| 2. - 4. Woche nach OP | | Assistive Krankengymnastik, Pendelübungen für den Arm, Lymphdrainage, Motorschiene bis 60 ° Abduktion, Innenrotation bis 60°, keine Außenrotation |
| 5. - 6. Woche nach OP | | Abduktion assistiv bis 80°, Innenrotation frei, Außenrotation 20° Motorschiene s.o. |
| 7. – 12. Woche nach OP | | Röntgenkontrolle, Intensive aktive Krankengymnastik Freie Bewegungsübungen mit dem Ziel der weiteren Ausweitung der Bewegung und Muskulaturaufbau |
Dr. med. Arthur Friedrich
Chefarzt
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Birgit Serwe
Sekretariat Rendsburg
Tel 04331 200-4001
Fax 04331 200-4010
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