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Unfall- und Wiederherstellungschirurgie

Kniegelenkspiegelung (Kniegelenk Arthroskopie)

Eine Arthroskopie ist eine Untersuchung eines Gelenkes mithilfe einer feinen Kamera und spezieller Instrumente. Die benötigten 2 Schnitte sind nur je etwa 5 mm lang. Trotzdem könne alle Teile der Gelenke genau untersucht und behandelt werden. Größere Schnitte zur offenen Operation sind nur noch sehr selten notwendig.

Wann kann eine Arthroskopie helfen?

1. Knorpelschäden

Die Knorpelbeläge der Gelenke unterliegen einem natürlichen Verschleißprozess. Dieser hängt vom Alter, der Beanspruchung des Gelenkes und der individuellen Veranlagung ab. Bei oberflächlichen Knorpelschädigungen (Grad 1 und 2) werden lose Teile entfernt und der geschädigte Knorpel geglättet sowie eine Spülung und Reinigung des Gelenkes durchgeführt.
Tiefere Knorpelschäden (Grad 3 und 4) bei denen der Knorpelbelag weitgehend oder vollkommen verbraucht ist, werden so behandelt, dass sich nach Möglichkeit hier wieder Knorpel oder Knorpeleratzgewebe bildet. Hierzu verwenden wir die sog. „microfracture“-Behandlung. Dabei werden mit einem speziellen Instrument mehrere Löcher in den freiliegenden Knochen eingebracht. Durch Aktivierung von Stammzellen aus dem Knochenmark kommt es hierdurch zu einer Bildung von Eratzknorpel. In manchen Fällen kommt auch die Knorpeltransplantation in Frage. Hierzu würden wir Sie im Einzelfall beraten. (Es werden dann zwei weitere Eingriffe erforderlich und die Kostenübernahme muss geklärt werden) Bei sehr starkem Verschleiß muss ein Gelenkflächenersatz („Knieendoprothese“) erfolgen. Generell soll die Belastung des Kniegelenkes dem Knorpelschaden angepasst und eine möglichst gute Muskulatur aufgebaut werden. Ein erhöhtes Körpergewicht sollte unbedingt reduziert werden!

Nachbehandlung
Wurde lediglich eine Knorpelglättung durchgeführt, so kann das Knie anschließend so bewegt und belastet werden, wie es dem Patienten angenehm ist. Unterarmgehstützen sollten zur Reduktion der Belastung für 1 – 2 Wochen benutzt werden. Krankengymnastik wird durchgeführt, um das volle Bewegungsausmaß wiederzuerlangen und um die Muskulatur zu kräftigen. Bei Behandlung von tiefen Knorpeldefekten mittels Mikrofrakturierung soll für 6 Wochen eine Teilbelastung von maximal 15 kg an Stützen eingehalten werden, anschließend kann beschwerdeangepasst aufbelastet werden. Eine intensive Krankengymnastik ist wichtig für das funktionelle Ergebnis.

Sport
Die sportliche Belastbarkeit nach Operationen des Gelenkknorpels kann sehr unterschiedlich sein. Sie wird sehr stark vom Zustand der Muskulatur beeinflusst. Prinzipiell sollten sog. Stop-and-go-Belastungen, wie z.B. Tennis und Fußball für 6 Wochen vermieden werden. Günstig sind Belastungen mit gleichmäßigen Bewegungen, wie z.B. Schwimmen und Radfahren. Im Falle von Ergussbildungen und Schwellungen des Gelenkes, ggf. verbunden mit Schmerzen, sollte die Belastung reduziert und das Gelenk gekühlt werden.

2. Meniskusschaden

Anatomie
Zwischen Ober- und Unterschenkelknochen befindet sich im Knie jeweils innen und außen ein Meniskus. Dieser besteht aus festem Faserknorpel und hat etwa die Form eines C. Im Querschnitt ist er keil- bzw. dreieckförmig. Der Meniskus vergrößert die Knorpelfläche im Kniegelenk und wirkt als eine Art Stossdämpfer.

Schädigung
Der Meniskus kann akut als Folge einer Verdrehverletzung oder chronisch aufgrund von Verschleiß einreißen. Verschleißrisse heilen nicht mehr. Da der zerstörte Meniskus den Gelenkknorpel schädigen kann und zu Beschwerden (Schmerzen, Blockierungen, Erguss…) führt, sollte der kaputte Anteil in diesem Falle entfernt werden. Bei akuten Einrissen wird der Meniskus wenn immer möglich genäht, die Heilungschancen sind dank der modernen Verfahren gut. Ist der Meniskus zu stark geschädigt oder ist der Riss zu klein, kann auch hier eine Teilentfernung des Meniskus notwendig sein.

Nachbehandlung
Prinzipiell soll das Knie so bewegt und belastet werden, wie es dem Patienten angenehm ist. Unterarmgehstützen sollten zur Reduktion der Belastung für 1 – 2 Wochen benutzt werden. Krankengymnastik wird durchgeführt, um das volle Bewegungsausmaß wiederzuerlangen und um die Muskulatur zu kräftigen.

Sport
Prinzipiell sollten auch hier sog. Stop-and-go-Belastungen, wie z.B. Tennis und Fußball für 4-6 Wochen vermieden werden. Günstig sind Belastungen mit gleichmäßigen Bewegungen, wie z.B. Schwimmen und Radfahren.

Meniskusnaht
Der genähte Meniskus heilt aufgrund seiner geringen Blutgefäßversorgung recht langsam. Wurde der Meniskus genäht, muss eine Knieschiene für 6 Wochen getragen werden, die Scherbewegungen auffängt. Zusätzlich muss dann für 6 Wochen an Unterarmgehstützen mit 15-20 kg teilbelastet werden.


3. Verletzungen

Knorpelverletzungen, Bänderrisse, wie der Kreuzbandriß, aber auch Verrenkungen der Kniescheibe (Patellaluxation) und selbst Brüche des Schienbeinkopfes können mit Hilfe der Arthroskopie versorgt werden.


4. Bewegungseinschränkungen

Wenn ein Gelenk in der Bewegung eingeschränkt ist (nach Verletzungen oder Entzündungen), kann durch die Arthroskopie die Beweglichkeit wieder gebessert werden. Dieses Verfahren kommt vor allem am Schultergelenk zur Anwendung.


Dr. Ruecker

Dr. med. Andreas Ruecker
Chefarzt

Lebenslauf Dr. Ruecker

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Dr. med. Arndt Kosmahl
Leitender Oberarzt

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 Birgit Serwe

Birgit Serwe
Sekretariat Rendsburg

Tel 04331 200-4001
Fax 04331 200-4010
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