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Pathologie

Untersuchungen

Histologische Untersuchungen

Mikroskopische Gewebeuntersuchung nach Aufarbeitung des Gewebes im histologischen Labor. Dies erfolgt am Mikroskop. Sie erfordert Kenntnisse des gesunden Gewebes, um krankhafte Veränderungen abgrenzen zu können.

 

 

Bösartiger Mammatumor
mit Verkalkungen

 

 

Gutartiges
Mammagewebe

 


Histologie beschreibt das Gewebe in vollständiger Struktur (Gewebeverband), schneide ich ein Teil heraus, untersuche ich nur noch den Zellverband.

 

 

 

Zytologische Untersuchung

Mikroskopische Untersuchung von einzelnen Zellen, die durch Punktion oder Abstrich gewonnen wurden.

 

Hier ein Beispiel für
bösartige Zellen im Ascites,
auch früher Bauchwassersucht genannt.

 

Immunhistochemische Untersuchung

Darstellung von Zellstrukturen durch spezifische Antikörper, die Antigene auf der Zellmembran, innerhalb des Zellkerns oder Zytoplasmas markieren. Hierdurch besteht die Möglichkeit Zellen über die feingeweblichen Strukturen hinaus zu charakterisieren.
Ein Tumor kann weiter eingeordnet und das Tumorgewebe seinem Ursprungsgewebe oder möglicherweise seinem Entstehungsort zugeordnet werden.
Außerdem ergeben sich aus dem Ergebnis immunhistochemischer Untersuchungen Aussagen über weitere therapeutische Möglichkeiten. Hierzu gehört z.B. die Bestimmung des Hormonrezeptorstatus und der Her-2-neu Expression (Herceptin) des Mammacarcinomes.


Schnellschnittuntersuchung

Von Montag bis Freitag steht das Institut für Schnellschnittuntersuchungen operativer Fächer, z.B. Gynäkologie, Urologie, Chirurgie bereit. Hierbei werden Gewebeproben während einer Operation vom Pathologen mittels der Gefriermethode untersucht. Das Ergebnis der Untersuchung des Pathologen hat unmittelbare Bedeutung für das weitere Vorgehen während der Operation. Beantwortet werden soll einerseits die Frage zur Natur eines Krankheitsprozesses – gutartig oder bösartig - . Andererseits ist die Frage zu beantworten, ob die Erkrankung „im Gesunden“ entfernt ist oder ob noch weiteres Gewebe entfernt werden muß um eine vollständige Entfernung des Krankheitsprozeß / Tumors / Karzinomes zu erreichen.

 

Obduktion

Die Obduktion – Untersuchung eines Leichnams soll die Frage nach dem Verlauf des Krankheitsgeschehens und die Frage der Todesursache beantworten. Die Obduktion synonym Sektion genannt stellt eine Maßnahme der Qualitätssicherung dar.

Durch die zunehmenden Fortschritte der Endoskopie, Sonographie, Radiologie, CT, MRT ist diese Aufgabe in den Hintergrund getreten.


Dr. med. Frank Grezella
Leitender Arzt der Klinik

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Jutta Kastaun
Sekretariat

Tel 04331 200-7601
Fax 04331 200-7610
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