Klinik für Innere Medizin
Behandlungsinformationen
Speiseröhrenerkrankungen
In unserer Wohlstandsgesellschaft nimmt die Häufigkeit der sogenannten Refluxerkrankung deutlich zu. Hierbei kommt es zum Rückfluß von Magensäure in den unteren Teil der Speiseröhre und dadurch zu Entzündungen der unteren Speiseröhre. Bei einer langdauernden Entzündung können narbige Engstellen oder sogar bösartige Tumore entstehen. Die Refluxkrankheit muss frühzeitig entdeckt und behandelt werden. Dieses ist durch die Spiegelung der Speiseröhre im Rahmen der Magenspiegelung (Gastroskopie) möglich. Eine frühzeitig eingeleitete Behandlung vermeidet Folgeerkrankungen.
Bei Patienten mit schweren Lebererkrankungen können sog. Ösophagusvarizen (Krampfadern der Speiseröhre) entstehen. Diese können einreißen und heftig bluten, die Patienten sind lebensgefährlich erkrankt. Mittels moderner endoskopischer Verfahren können diese blutenden Varizen im Notfall unterbunden und die Blutung somit gestillt werden. Diese Ösophagusvarizenligatur wird in Eckernförde auch nachts und am Wochenende im Notfall durchgeführt.
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Normale Speiseröhre am Übergang zum Magen |
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Reflux mit Ausbildung einer Schleimhautumwandlung (sog. Barrett-Ösophagus) |
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Varizenblutung - Blutung in der Speiseröhre bei Ösophagusvarizen |
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Varizenblutung - Nach Spülung wird die blutende Varize |
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Varizenblutung - Nach Ansaugen wird ein Gummiring über die Varize gelegt (roter Pfeil) |
Chefarzt der Klinik
stellv. Ärztlicher Direktor der imland Klinik Rendsburg
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Ruth Ihrens
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