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Zertifizierung

Holsteinisches Brustzentrum

Gütesiegel für Holsteinisches Brustzentrum

Der Zusammenschluss mehrerer gynäkologischen Abteilungen der Krankenhäuser Heide, Itzehoe, Neumünster und Rendsburg zum Holsteinischen Brustzentrum hat dafür gesorgt, dass die Behandlung von Brustkrebs-Patientinnen im Einzugsbereich der Kliniken deutlich verbessert werden konnte. Die Qualität der Arbeit wird regelmäßig jedes Jahr durch die Deutsche Krebsgesellschaft und durch die Deutsche Gesellschaft für Senologie entsprechend überwacht. Als erste Einrichtung dieser Art in Schleswig-Holstein erhielt das Holsteinische Brustzentrum im Jahr 2005 das erste Mal das Zertifikat der beiden hoch angesehenen Fachgesellschaften. Darüber hinaus wurde das Zentrum vom TÜV Süd mit dem Qualitätssiegel DIN EN ISO 9001:2000 ausgezeichnet.



"Obwohl die verschiedenen gynäkologischen Abteilungen nicht an einem Ort zusammengefasst sind, funktioniert die Fächer übergreifende und überregionale Zusammenarbeit hervorragend.", erklärt Prof. Dr. Oliver Behrens, Geschäftsführer des Brustzentrums.

Medizintechnisch ist das Holsteinische Brustzentrum mit der Installation eines Stereotaxietisches zur ambulanten minimal-invasiven Abklärung von auffälligen Befunden der Brust auf den neuesten Stand der Technik gebracht worden. Das Stereotaxie-Gerät erlaubt dem Gynäkologen nach bildgesteuerter, computerassistierter Berechnung mit Hilfe eines Zielgerätes jeden beliebigen Punkt innerhalb der Brust präzise zu erreichen und schonend eine Gewebeprobe zu entnehmen. Der fest installierte Stereotaxietisch wurde zentral im imland Klinik Rendsburg platziert; er kann jedoch von allen beteiligten Gynäkologen und Röntgenologen gemeinsam genutzt werden. Insofern profitieren auch Patientinnen der anderen drei Krankenhäuser von der hochmodernen Technik.

Um die begehrten Zertifizierungen zu erlangen, musste das Brustzentrum jedoch weitere, sehr hohe Anforderungen erfüllen. In den Zertifizierungsverfahren sind mehr als 170 Kriterien relevant, die Diagnostik, Therapie und Nachsorge ebenso betreffen wie die Qualität der behandelnden Ärzte, des Pflegepersonals und der Therapeuten. Zudem müssen die Abteilungen für sich allein genommen eine Mindestzahl von Behandlungen nachweisen.
Auch die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Fachabteilungen wurde deutlich intensiviert. Besonders involviert waren dabei neben der onkologischen Gynäkologie auch die Radiologie, die Strahlentherapie, die Pathologie und die internistische Onkologie sowie die Psycho-Onkologie.

Dem Holsteinischen Brustzentrum gehören die imland Klinik Rendsburg, das Westküstenklinikum Heide, das Klinikum Itzehoe sowie das Friedrich-Ebert-Krankenhaus in Neumünster an. Im Rahmen eines vom schleswig-holsteinischen Gesundheitsministerium unterstützten "Disease Management Programms" (DPM) zur Verbesserung der Behandlungsstandards wurde ein Konzept erarbeitet, das direkt den Patientinnen zugute kommt. Zum Konzept gehört auch die Vernetzung mit leistungsfähigen niedergelassenen Praxen in der jeweiligen Region.
Insgesamt weisen die beteiligten Krankenhäuser ein stationäres Behandlungspotential von knapp 100.000 Patienten jährlich auf. Gemeinschaftlich erbringen die genannten gynäkologischen Kliniken dabei mehr als 400 Brustkrebsoperationen im Jahr.

Das Holsteinische Brustzentrum ist mittlerweile eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts, zu dessen Geschäftsführer Prof. Behrens, Chefarzt der Rendsburger Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, gewählt wurde.

Das Engagement der holsteinischen Krankenhäuser hat seinen Grund und ist von großer Bedeutung, denn deutschlandweit erkranken mehr als 46.000 Frauen jährlich an Brustkrebs. Das so genannte Mammakarzinom ist damit die häufigste Krebserkrankung der Frau.


Prof. Dr. Oliver Behrens

Prof. Dr. med. Oliver Behrens
Chefarzt der Klinik

E-Mail

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Elke Schneider
Sekretariat

Tel 04331 200-5001
Fax 04331 200-5010
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