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imland Pflegeschule

Lerncoaching - was ist das eigentlich?

Um diese Frage zu beantworten, traf sich Finja Müller aus der Abteilung Marketing und
Öffentlichkeitsarbeit mit unseren frisch weitergebildeten Lerncoaches - Anette Dubberke und Carmen Krüger.

Hier findet ihr Auszüge aus dem Interview:

Finja Müller: 
Herzlichen Glückwunsch zur bestanden Prüfung!  Ihr seid jetzt  ja  ausgebildete Lerncoaches:  Womit habt Ihr euch eigentlich in der Weiterbildung beschäftigt? 

                   Carmen Krüger:                 
                   Natürlich lag der Schwerpunkt im Bereich der  pädagogischen Diagnostik 
                   und der Lernstrategieentwicklung. Wir haben aber auch einen Einblick in die
                   Hirnphysiologie  erhalten und uns  mit Themen wie Interaktion, Kommunikation
                   und Gesprächsführung  beschäftigt. 


Finja Müller: 
Nun habt ihr das Lerncoaching an der imland Pflegeschule eingeführt,
was macht ihr da genau?

                    Anette Dubberke
                    Zunächst verabreden wir mit dem Schüler einen Termin. Wir schauen
                    uns dann gemeinsam dessen Lernbiografie, seinen  Lernstil und die
                    bisher genutzten Lerntechniken an. In den weiteren Terminen 
                   nutzen wir dann unterschiedliche Bausteine und Methoden, um
                   mit ihm einen individuell abgestimmten Plan zur Entwicklung
                    funktionierender Lernstrategien abzustimmen.

Finja Müller: 
Und wie läuft so ein Lerncoaching ab?

                    Carmen Krüger:
                    Grundsätzlich geht es ja um die Erfassung der Problematik und um die
                    Entwicklung  einer geeigneten Lernstrategie. Deswegen sind in den meisten
                    Fällen wiederholte Gesprächstermine sinnvoll. Ein Termin wird in der Regel 
                    30 Minuten nicht  überschreiten. Alles, was in dieser Zeit  besprochen wird, 
                    bleibt  natürlich beim Coach  und beim Schüler.  
                    Erfolge stellen sich dann manchmal schon nach einem ersten Gespräch ein.
                    Der  zentrale Punkt der Gespräche ist immer der Schüler. Klinik, Schule, 
                    Lehrer und Noten sind nur Nebenschauplätze.


Finja Müller:
Kann jeder von euch ein Lerncoaching erhalten, oder ist das an bestimmte
Voraussetzngen gebunden?

                     Carmen Krüger:
                     Nein, jeder kann zu uns kommen. Die einzige Bedingung ist Freiwilligkeit.


Finja Müller:
Manche sagen, dass Lerncoaching so etwas wie Nachhilfe ist. Stimmt das? 

                    Anette Dubberke:                    
                    Nein! Lerncoaching hat überhaupt nichts mit Nachhilfe oder
                    Förderunterricht zu tun. Beim Lerncoaching geht es nicht um theoretische 
                    oder praktische Lerninhalte. Es geht vielmehr um das  Auflösen von 
                    eventuellen Lernblockaden, das Entdecken  von Lernmotiven und Ressourcen.
                    Das hat erstmal gar nichts mit Inhalten und Fächern zu tun. Deshalb haben wir
                    auch einen eigenen Raum dafür gestaltet, den wir  ganz absichtlich nicht mit
                    Schulmöbeln ausgestattet  haben..

Finja Müller:
Das hört sich ja nach einer echten Bereicherung für die Ausbildung an! 
Dann wünsche ich euch jetzt viel Erfolg und vielen Dank für das nette Interview..



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